Künstliche Intelligenz: Deutsche Verbraucher sorgen sich um Datensicherheit Künstliche Intelligenz: Deutsche Verbraucher sorgen sich um Datensicherheit - Computerwelt

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19.09.2017 Wolfgang Franz/pi

Künstliche Intelligenz: Deutsche Verbraucher sorgen sich um Datensicherheit

VMware-Studie: 71 Prozent der Verbraucher befürchten, dass vollautomatisierte Dienstleistungen die Sicherheit ihrer Daten gefährden.

Das Internet der Dinge (IoT) und Künstliche Intelligenz waren bisher einer Science Fiction-Welt vorbehalten.

Das Internet der Dinge (IoT) und Künstliche Intelligenz waren bisher einer Science Fiction-Welt vorbehalten.

© Pixabay

Laut einer aktuellen Studie von VMware, weltweit führendes Unternehmen für Cloud-Infrastruktur und Unternehmensmobilität, machen sich 7 von 10 Verbrauchern Sorgen, dass vollautomatisierte Dienstleistungen die Sicherheit ihrer persönlichen Daten gefährden. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Befragten sind der Ansicht, dass ein Chatbot ein größeres Sicherheitsrisiko im Hinblick auf persönliche Daten darstellt, als ein Mensch. Das Herausgeben persönlicher Daten an Unternehmen für einen besseren Kundenservice hängt von der Art der Daten ab: So würde jeder fünfte medizinische Daten an ein Unternehmen weitergeben, während es bei finanziellen Daten nur sieben Prozent sind, wie eine repräsentative Verbraucherbefragung von Bitkom Research im Auftrag von VMware unter 1.004 Verbrauchern ab 18 Jahren in Deutschland ergeben hat.

Trotz der Annahme, dass KI das Leben zukünftig mehr beeinflussen wird und Roboter, Chatbots oder andere Maschinen Aufgaben übernehmen, die bisher von Menschen durchgeführt wurden, ist der Wunsch nach persönlicher Interaktion stark ausgeprägt. Laut Studienergebnissen bevorzugen die Befragten den persönlichen Kontakt in Einzelhandel, Finanz- sowie Gesundheitswesen gegenüber Künstlicher Intelligenz: 93 Prozent der Befragten würden weiterhin eher einem Arzt als einem computerbasierten medizinischen Informationssystem vertrauen; 90 Prozent der Verbraucher legen Wert darauf bei einer Service-Anfrage mit einer realen Person zu sprechen bzw. zu chatten und 72 Prozent befürchten schlechteren Service durch fehlenden oder weniger menschlichen Kontakt im Finanzbereich.

Rund zwei Drittel der Befragten sehen Vorteile in vollautomatisierten Dienstleistungen. Laut Studie spricht sich speziell die Generation Y für KI und darauf basierende automatisierte Services für den Alltag aus. Sowohl die ältere als auch die jüngere Generation sieht Vorteile bei Smart Home Geräten. Fast jeder Zweite (44 Prozent) würde einem vollautomatisierten Einkaufsservice vertrauen, der Lebensmittel automatisch nachbestellt, wenn diese aufgebraucht sind.

"Noch vor dem PC war der Geldautomat der erste Computer, der der breiten Bevölkerung zugänglich war. Trotz der anfänglich skeptischen Haltung und der eher zögerlichen Akzeptanz ist der Geldautomat aus dem Alltag der meisten Deutschen heute nicht mehr wegzudenken. Genauso wird es auch mit Künstlicher Intelligenz sein: die Menschen werden lernen damit umzugehen und erkennen, wie viele Vorteile sich ergeben und wie diese das Leben erleichtern. Eines Tages wird KI ebenso breite Akzeptanz erfahren wie der Geldautomat", so Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware.

Befragte stimmen von Robotern durchgeführten Operationen zu
Im Hinblick auf das Gesundheitswesen ist sich nahezu jeder zweite Befragte (47 Prozent) bewusst, dass KI zukünftig eine größere Rolle spielen wird und etliche Vorteile mit sich bringt: zum Beispiel eine individuellere Betreuung (57 Prozent), von Robotern durchgeführte Operationen (53 Prozent) sowie schnellere Diagnosen (52 Prozent). Die Mehrheit ist sich allerdings darüber einig, dass sie KI in Gestalt von Chatbots im Gesundheitswesen nicht antreffen möchte (84 Prozent).

"Das Internet der Dinge (IoT) und Künstliche Intelligenz waren bisher einer Science Fiction-Welt vorbehalten. Unternehmen bringen IoT und KI heute in die Realität, revolutionieren die Märkte und die Art und Weise, wie wir Einkaufen, unsere Bankgeschäfte erledigen und das Gesundheitssystem nutzen. Wir haben zwar den Eindruck, dass der Mensch mehr Sicherheit verspricht als eine Maschine, doch letztlich entspricht das nicht der Realität. Unternehmen dürfen die Bedenken, Ängste und Erfahrungen der Verbraucher nicht ignorieren oder unterschätzen, sondern müssen sie bei der Nutzung smarter und innovativer Technologien an die Hand nehmen", so Schorer abschließend.

Wird Sicherheit bereits in die DNS der IT-Infrastruktur integriert, können Daten sicherer gehandhabt und gespeichert werden. Auf diese Weise sind zuverlässige und fundierte Entscheidungen möglich – ohne das Risiko menschlicher Fehler. VMware integriert Sicherheit in die DNS von IT-Systemen – vom Rechenzentrum bis hin zu Geräten, Maschinen und Robotern – und unterstützen damit Unternehmen, die sich dieser Herausforderung stellen.

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