Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


30.11.2017 Peter Lipp*

Der nächste Angriff kommt bestimmt

"Wanna Cry" war neu. Nicht, weil die Welt vorher keine Ransomware-Attacken, Trojaner oder andere Schadsoftware gekannt hätte. Neu aber im Hinblick auf die Geschwindigkeit der weltweiten Infektionen und dem damit einhergehenden Schadensausmaß.

Peter Lipp ist Sales Manager Austria bei it-novum.

Peter Lipp ist Sales Manager Austria bei it-novum.

© it-novum

Über 200.000 Windows-Computer wurden bei dem Cyberangriff innerhalb kürzester Zeit in Mitleidenschaft gezogen. Die Konsequenz ist, dass noch mehr Augenmerk als bisher auf die Sicherheit von IT-Systemen und Daten gelegt werden muss. Zugegeben, einen hundertprozentigen Schutz wird es nie geben. Aber IT-Verantwortliche in Unternehmen können rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen treffen, damit ihre Systeme den nächsten Angriff unbeschadet überstehen. Denn eines ist sicher: Die nächste Attacke kommt bestimmt.

Um wirksam gewappnet zu sein, reichen Einzelmaßnahmen nicht aus. Effizient geschützt sind vor allem Unternehmen, die nicht erst im Anlassfall aktiv werden, sondern die ihre IT-Systeme und -Prozesse auch in Hinblick auf die Sicherheit für das Tagesgeschäft aufgebaut und ausgerichtet haben und bei denen Security-Aspekte Teil einer gelebten und kontinuierlich weiter entwickelten IT-Kultur sind. Dazu gehört, neben dem für Sicherheitsmaßnahmen notwendigen Budget, auch ein Grundverständnis für Cyber- und Datensicherheit außerhalb der IT, bei Management und Mitarbeitern. 

Zudem kann ein integriertes, ITIL-konformes IT Service Management als Schutzmauer vor Cyberangriffen fungieren. Es sorgt für stabile IT-Umgebungen, eine hohe Servicequalität, hilft beim Schutz der Systeme und im Fall des Falles bei der raschen Wiederherstellung. Realisierbar sind derlei Konzepte mit kostengünstigen und flexiblen Open Source Lösungen. „Die“ eine Lösung, die alle Prozesse und Anforderungen optimal abdeckt gibt es sowieso nicht. Aber aus bewährten Open Source Produkten mit standardisierten Schnittstellen können individuelle Lösungen für kleine und große Systemlandschaften zusammengestellt werden. Open Source Produkte sind die flexiblere und günstigere, aber nicht minder leistungsfähigere, Alternative zu den Produkten traditioneller Hersteller. Vielen Unternehmen, die ohnehin schon mit knappen IT-Budgets kämpfen, bieten sie ein hohes Maß an Sicherheit und Prozessqualität. Denn die Quellcodes liegen offen und stehen jedem zur Verfügung. Damit werden sie automatisch von sehr vielen Augen geprüft. So werden Fehler oder Sicherheitslücken in der Regel schnell entdeckt und können rasch behoben werden.

* Der Autor Peter Lipp ist Sales Manager Österreich bei it-novum.

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