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07.03.2011 Rudolf Felser

IBM-Umfrage: Löwenanteil investiert in Sicherheit von Endgeräten

IBM hat die Ergebnisse einer Endgeräte-Studie vorgestellt. Demnach investieren 90 Prozent der Führungskräfte in die Sicherheit ihrer Endgeräte, einschließlich Server, PCs und Notebooks.

Mehr als die Hälfte der Befragten weiten ihre Maßnahmen auch auf Smartphones und andere Geräte aus und planen, diese Investitionen zu erhöhen. Die Umfrage wurde von Zogby International im Auftrag von IBM durchgeführt. Befragt wurden 289 Entscheidungsträger im IT Bereich.

Die Studie trifft einen wichtigen Nerv: Bis 2015 werden mehr als eine Billion vernetzte Geräte außerhalb der Unternehmensgebäude eingesetzt. Dazu zählen PCs und Notebooks, mobile Geräte wie Smartphones und Tablets, Point-of-Sale-(POS)-Systeme wie Bankautomaten und Kiosksysteme und auch Sensoren in intelligenten Messgeräten, Gebäuden oder anderen Komponenten außerhalb des Unternehmens. Jedes dieser Geräte wird einen Teil der 275 Exabyte an Daten generieren, übertragen, verarbeiten oder analysieren, die laut Gartner bis 2020 täglich anfallen werden. Daher ist es besonders wichtig, dass diese Endgeräte stets verfügbar, sicher und entsprechend der Unternehmensrichtlinien und -anforderungen konfiguriert sind.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind IBM zufolge:

  • Zwar erlauben derzeit 73 Prozent der Entscheider, dass sich auch Trendgeräte wie Smartphones und Tablets mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden; 36 Prozent denken aber, dass diese nicht adäquat geschützt sind und würden gerne mehr in die Sicherheit von Smartphones, POS-Systemen und anderer intelligenter Geräte investieren.
  • Fast 40 Prozent der Befragten geben an, dass sie verstärkt in die Sicherheit und dem Management dieser neuen Gruppe von Endgeräten investieren wollen.
  • 80 Prozent gehen davon aus, dass ihr Unternehmen im Jahr 2011 weitere Endgeräte zum Netzwerk hinzufügen wird.
  • Während 72 Prozent angeben, dass sie PCs und Notebooks als die Endgeräte mit dem höchsten Sicherheitsrisiko betrachten, werden auch Smartphones und Tablets als wachsende Gefahr wahrgenommen.
  • 33 Prozent stellen fest, dass der fehlende Überblick über alle Endgeräte ihre größte Sicherheitssorge ist.

Eine Vorschau auf den IBM X-Force 2010 Trends & Risk Report offenbart, dass Mobile Computing Unternehmen einen signifikanten Wettbewerbsvorteil verschafft. Allerdings stellt das Sicherheitsrisiko nach wie vor ein große Hürde bei der Einführung mobiler Geräte dar.

Folgende Trends lassen sich erkennen:

  • Obwohl es hier Schwachstellen und Angriffe gibt, werden diese weniger häufig ausgenutzt.
  • Stattdessen gehen die meisten IT-Profis davon aus, dass der Missbrauch oder Verlust der auf den Geräten gespeicherten Firmendaten das größte Sicherheitsrisiko ist.
  • Mit zunehmender Sorge betrachten Unternehmen die Tatsache, dass Mitarbeiter immer mehr eigene Geräte im Firmennetz nutzen.
  • Unternehmen stehen in der Pflicht, die Kontrolle über ihre Daten zu bewahren, egal ob sich diese auf einem privaten Gerät oder einem Firmen-Smartphone befinden.

Dem X-Force Report nach befinden sich Sicherheit und Best-Practices im Bereich Mobile Computing noch auf einem relativ geringen Reifeniveau. Der Bericht beschreibt einige der bereits vorhandenen Best-Practices, mit denen Unternehmen die Sicherheit ihrer mobilen Endgeräte verbessern können, wie beispielsweise Passwort-Management und Datenverschlüsselung. Der vollständige IBM X-Force 2010 Trends & Risk Report soll im März veröffentlicht werden. (pi/rnf)

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