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09.09.2009 Edmund E. Lindau

Social-Networks-User sind "blauäugige" Opfer

Mitglieder von sozialen Netzwerken werden immer häufiger Opfer von Identitätsklau, Malware- oder Phishing-Attacken und sind meistens selbst schuld.

Mitglieder von sozialen Netzwerken wie StudiVZ, Facebook, Xing und Co. werden immer häufiger Opfer von Identitätsklau, Malware- oder Phishing-Attacken und sind dabei meistens selbst schuld. Das ergab eine nun veröffentlichte Studie des Sicherheitssoftware-Herstellers AVG Technologies. Dennoch ergreifen nur weniger als ein Drittel der User Maßnahmen, um das eigene Profil beim Surfen zu schützen. Die Anwender fürchten im Web vor allem Phishing, Spam- und Malware-Attacken. Mehr als die Hälfte ist besorgt, dass die eigene, digitale Identität im Web gestohlen werden könnte.

Trotz der offenkundig vorhandenen Sicherheitsrisiken in sozialen Netzwerken handeln viele Anwender unvorsichtig und passen ihr Verhalten nicht an.

- 21 Prozent akzeptieren »Freundschaftsanfragen« von Wildfremden. - Mehr als 50 Prozent erlauben es Mitbewohnern und Bekannten, sich vom eigenen PC in soziale Netzwerke einzuloggen. - 64 Prozent klicken auf Links, die von anderen Mitgliedern verschickt werden. - 26 Prozent tauschen Dateien innerhalb eines sozialen Netzwerkes aus.

In Folge der unkontrollierten Verbreitung von Links und Dateien über mehr oder minder vertrauenswürdige Kontakte oder Freunde haben schon viele Nutzer schlechte Erfahrungen in sozialen Netzwerken gemacht: - Fast 20 Prozent sind bereits Opfer von Identitätsklau geworden. - 47 Prozent haben sich Malware eingefangen. - 55 Prozent haben Phishing-Versuche registriert.

Mitglieder von sozialen Netzwerken sollten deshalb folgende Punkte beachten, um auf der sicheren Seite zu sein:

1. Akzeptieren Sie keine Pop-ups oder Download-Aufforderungen, wenn Sie nicht über eine Web-Scanner-Software verfügen. Das Tool kann zusätzlich zu jedem bereits vorhandenen Antivirus-Programm installiert werden und prüft jede einzelne Seite noch vor dem Zugriff auf Infektionen. 2. Übertragen oder verschicken Sie keine vertraulichen persönlichen Daten wie Bankverbindungen, Geburtsdaten oder gar medizinische Befunde. 3. Ändern Sie Ihr Passwort mindestens einmal monatlich. 4. Lassen Sie Freunde, Bekannte und Kollegen nicht an Ihrem Computer auf deren soziale Netzwerke zugreifen. 5. Speichern Sie niemals Ihr Passwort automatisch und löschen Sie Ihren Web-Verlauf.

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