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07.12.2009 Rudolf Felser

Facebook gründet globales Safety Advisory Board

Facebook wird gerne in Diskussionen um die "Verrohung der Jugend" oder auch die Gefahren für Kinder im Internet ins Spiel gebracht. Das lässt das Social Network natürlich nicht auf sich sitzen.

Als neuen Schritt im Bemühen die Sicherheit auf Facebook und im Internet zu verbessern, kündigte das Unternehmen die Gründung des "Facebook Sicherheits-Beirates" (Facebook Safety Advisory Board) an. Der Beirat besteht aus einer Gruppe von fünf Internet-Sicherheitsorganisationen aus Nord-Amerika und Europa, die in beratender Funktion zu Themen der Online-Sicherheit tätig werden sollen. Die fünf Organisationen im Beirat sind Common Sense Media, ConnectSafely, WiredSafety, Childnet International und The Family Online Safety Institute (FOSI).

Facebook will sich mit den Mitgliedern des Beirates regelmäßig abstimmen, um die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen für seine Nutzer zu prüfen, neue Materialien zu entwickeln und um sich Rat zu allgemeinen Sicherheits-Best Practices zu holen. Die erste Aufgabe des Beirates wird es sein, die Überarbeitung der Beiträge zum Thema Sicherheit im Hilfebereich von Facebook zu überprüfen. Das Ziel der Überarbeitung ist es, eine leicht verständliche Informationsquelle für Eltern, Lehrende und Jugendliche anzubieten.

SICHERHEIT GEHT VOR Diese Aktion ist nur ein Teil der Bemühungen: In der vergangenen Woche erwähnte das Büro des Generalstaatsanwalts von New York etwa dieZusammenarbeit mit Facebook bei der Identifizierung und Löschung der Profile von registrierten Sexualverbrechern und Anfang 2008 unterzeichnete Facebook eine Vereinbarung mit 49 Generalstaatsanwälten, um Kinder vor Online-Verbrechern zu schützen. Facebook beteiligt sich außerdem an der "Internet Safety Technical Task Force", einer Gruppe von Internetunternehmen, Nicht-Regierungsorganisationen, Wissenschaftler und Technikexperten mit dem Ziel, gemeinsam wirksame Maßnahmen und Technologien zu entwickeln, um für die Jugend im Internet eine sichere Umgebung zu schaffen. Zur Zeit kooperiert das Unternehmen mit MTV in der "A Thin Line" Aktion gegen digitalen Missbrauch und arbeitet seit vergangenen Monat mit der BBC, um deren Kampagne "Bullyproof" zu unterstützen, die Cybermobbing beenden will. Facebook lädt regelmäßig Sicherheitsorganisationen wie den "National Crime Prevention Council" ein, über Sicherheit für die Nutzer zu bloggen und betreibt eine aktive Kampagne für Sicherheitsmaßnahmen gerichtet an Schulen und Gemeindegruppen.

"Wir glauben, der einzige Weg Kinder online Sicherheit zu bieten ist, dass all die zusammenarbeiten, die Kinder schützen wollen", sagte Elliot Schrage, Vice-President Global Communications und Public Policy bei Facebook. "Die Gründung eines Beirates speziell für Sicherheitsfragen ist ein eindeutiger, innovativer und gemeinschaftlicher Schritt, ein widerstandsfähiges, sicheres Umfeld zu gestalten und wir freuen uns, dass uns eine Gruppe von so anerkannten und etablierten Organisationen in diesem Bemühen unterstützt."

Facebook machte in einer Aussendung außerdem deutlich, dass weitere Mitglieder in den Beirat aufgenommen werden, wenn mit der Zeit geeignete Kandidaten gefunden werden und dass die internationale Vertretung im Beirat weiter ausgebaut werden soll. (pi/rnf)

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