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22.12.2009 apa/Christof Baumgartner

Unsichtbarer Filter blockt unerwünschte Zugriffe

Ein Computerfilter, der von sieben Partnerfirmen aus dem oberösterreichischen Mechatronik-Cluster entwickelt wurde, soll künftig unerwünschte Zugriffe auf Netzwerke verhindern.

Ein Computerfilter, der von sieben Partnerfirmen aus dem oberösterreichischen Mechatronik-Cluster entwickelt wurde, soll künftig unerwünschte Zugriffe auf Netzwerke verhindern. Da er ohne IP-Adresse funktioniert, ist er unsichtbar und damit unangreifbar, hieß es in einem Pressegespräch in Linz, bei dem Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl (V) das Projekt vorstellte.

Das neue Gerät in der Größe eines Buches hat die Bezeichnung "Limes Stealth". Es wehrt für den Angreifer unsichtbar Viren, Würmer oder Trojaner und Spam ab, ohne Rückschlüsse auf die im Netzwerk eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen zu ermöglichen. Es kann somit nicht lokalisiert und angegriffen werden. Die Technologie ist für kleine und mittlere Unternehmen sowie für den Ausbildungssektor und den öffentlichen Bereich geeignet, erklärte Günther Wiesauer, Geschäftsführer von Underground_8 Secure Computing, die das Gerät entwickelt hat. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet, beschäftigt 25 Mitarbeiter und machte zuletzt einen Umsatz von 1,5 Millionen Euro. Zu den Kunden gehört unter anderem der Autobauer Opel, der seine Standorte mit Produkten aus Linz vernetzt.

Um das Produkt serienfähig zu machen und ein Vertriebskonzept zu erstellen hat die Firma mit sechs weiteren Partnern aus dem Mechatronik-Cluster zusammengearbeitet, unter anderem mit dem Computerhersteller Quanmax, der die Platinen herstellt. Auch zwei Wiener Firmen sind an dem Projekt beteiligt.

MECHATRONIK-CLUSTER Der 2003 in Oberösterreich gegründete Mechatronik-Cluster vernetzt 291 Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Geräte-/Apparatebau, Technologie-/Komponentenfertigung, Dienstleister sowie Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungseinrichtungen. Deren 49.000 Mitarbeiter erwirtschafteten zuletzt einen Jahresumsatz von 8,3 Mrd. Euro. Das Landesbudget hat vergleichsweise nur ein Volumen von 4,4 Mrd. Euro, sagte Sigl.

Das Kernstück sind Kooperationsprojekte. Seit der Gründung seien 41 mit 145 beteiligten Unternehmen mit einem Volumen von 9,7 Mio. Euro gestartet worden. Das entspreche bei einer maximalen 30-prozentigen Förderung einem Betrag von 2,5 Mio. Euro und einer Hebelwirkung von 1 zu 4. Unter anderem sind eine vibrationsarme Flugplattform und ein Medienroboter zur automatischen produktionsbezogenen Datensicherung entwickelt worden. In einer Internationalisierungsoffensive soll der Cluster erweitert und Oberösterreich bis 2013 als Kompetenzregion für das Thema Mechatronik positioniert werden, kündigte Sigl an.

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