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02.05.2010 Rudolf Felser

Tipps zum Schutz vor Abzocke bei Datenrettung

Wodurch lassen sich seriöse Datenretter von unprofessionellen Anbietern unterscheiden? Attingo Datenrettung gibt Tipps, wie man die schwarzen Schafe vermeidet und vertrauenswürdige Anbieter erkennt.

Im Fall von Datenverlust heißt es schnell handeln - steht doch in vielen Unternehmen oftmals der Betrieb, wenn etwa ein wichtiger Server ausfällt. Doch Unternehmen sollten trotz allem Zeitdruck nicht den erstbesten Anbieter auswählen, dem sie ihre wertvollen Datenträger zur Rekonstruktion anvertrauen - schließlich stehen die Chancen auf eine Wiederherstellung der Daten am besten beim ersten Versuch. Nicolas Ehrschwendner, Geschäftsführer von Attingo Datenrettung, hat fünf Punkte herausgearbeitet, die bei der Auswahl eines vertrauenswürdigen Anbieters helfen:

  • Erfahrungsberichte im Web Internetforen bieten schnell wichtige Anhaltspunkte sowie Beiträge und Erfahrungsberichte von betroffenen Personen, die die Dienstleistungen eines Datenretters in Anspruch genommen haben. Fällt ein Unternehmen mehrfach negativ auf, ist dies ein erstes Alarmsignal.
  • Angebot des Datenretters Hier geht es vor allem um die Frage, ob ein Fixpreis angeboten wird. Die Gefahr bei Fixpreisen ist einerseits, dass der Preis im Verhältnis zum Aufwand zu hoch ist, und andererseits, dass ab einem bestimmten Punkt die Datenrettung nicht mehr durchgeführt wird, weil der Aufwand für den Datenretter den Fixpreis übersteigt. Als offizielle Begründung wird dann gerne angeführt, dass eine Wiederherstellung der Daten unmöglich sei - was in Wirklichkeit oft nicht richtig ist, wie die Erfahrung von Attingo Datenrettung zeigt. Ebenso unseriös ist die Verrechnung nach Datenvolumen - der Aufwand der Datenrettung hängt nicht von der Anzahl der verlorenen Bits und Bytes ab, sondern ergibt sich vielmehr aus der Art des Fehlers und dem zugrunde liegenden System. Ein seriöser Anbieter verrechnet die Datenrettung immer nach Aufwand und gibt vorweg eine Preisspanne an, in der sich der Fall bewegen wird - somit kann sichergestellt werden, dass der Anbieter auch wirklich alles versucht, um die verlorenen Daten wieder zu bekommen.
  • Diagnose Einige Datenretter bieten eine kostenlose Analyse an, allerdings sollte hier genau die Leistung unter die Lupe genommen werden, die in diesem Rahmen erbracht werden soll. Nach Abschluss einer kostenpflichtigen Diagnose sollte der Kunde einen Diagnosebericht erhalten, in dem der physikalische und logische Status des Datenträgers sowie das Volumen der Daten, die rettbar sind, beschrieben werden.
  • Anhaltspunkte zum Anbieter Ein Blick auf die Unternehmenswebsite eines Anbieters erlaubt bereits erste Rückschlüsse auf dessen Vertrauenswürdigkeit und Seriosität. Ist etwa das Impressum nicht vollständig, sollten unter allen Umständen Geschäftsbeziehungen unterbleiben. "Marketing"-orientierten Aussagen etwa über die Größe des Unternehmens und Anzahl der Reinraumlabore sollten ebenfalls nicht zuviel Gewicht beigemessen werden, da diese Angaben schwer überprüfbar und nachvollziehbar sind.
  • Unabhängige Testberichte Schließlich bieten sich für intensivere Recherchen Testberichte von Fachpublikationen an. Darin werden Datenretter und deren Angebote genau unter die Lupe genommen, was einen Anhaltspunkt über die Qualität eines Anbieters geben kann.

Datenrettung ist und bleibt also Vertrauenssache. Dennoch können Betroffene seriöse Anbieter rasch herausfiltern und ihre Daten in vertrauenswürdige Hände übergeben. Schließlich bestehen bei einem seriösen Anbieter doch sehr gute Chancen auf Rettung. (pi/rnf)

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