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04.08.2010 Rudolf Felser

Mehrheit der Social Media-User nutzen gleiches Passwort für Mail

Viele Nutzer beliebter Social-Media-Plattformen gehen fahrlässig mit ihren Zugangsdaten um. Zu diesem Ergebnis gelangt Virenschutz-Experte BitDefender.

Nach Abschluss eines einwöchigen Experiments kommt das Unternehmen zu dem Schluss, dass 75 Prozent der zufällig ausgewählten User für Social Networks das gleiche Passwort verwenden, mit dem sie auch ihren E-Mail-Account schützen.

Innerhalb dieser Woche gelangte BitDefender eigenen Angaben zufolge an mehr als 250.000 E-Mail-Adressen, Passwörter und Benutzernamen – und das auf sehr einfache Weise via Online-Recherche in Suchmaschinen, in Blog-Postings oder auf Torrent-Webseiten. Eine stichprobenartige Überprüfung dieser Liste zeigte zudem, dass 87 Prozent der ungeschützten Konten immer noch gültig sind und mit den entsprechenden Anmeldeinformationen ausspioniert werden können.

"Es ist beängstigend, dass wir mit nur wenigen Einträgen und Klicks in Suchmaschinen und anderen Web-Plattformen eine solche Menge an sensitiven Daten finden konnten“", kommentiert Sabina Datcu, BitDefender E-Threat Analyst und verantwortlich für das Experiment. "Auf Grund der alarmierenden Ergebnisse dieses Versuches sollten sich User bewusst werden, dass die sichere Verwendung eines Passworts, einer E-Mail-Adresse oder eines Social Network Account genauso wichtig ist wie ein Türschloss im eigenen Haus."

Die Folgen dieser Sicherheitslücken können verheerend sein und reichen vom Datendiebstahl über E-Mail-Account-Hacking bis hin zu gezielten Spamattacken inklusive hochgefährlicher Malware-Verbreitung.

"Die Szenarien sind vielseitig", ergänzt Datcu. "Man stelle sich vor, jemand verwendet den eigenen Social Media Account, um pornografisches Material zu veröffentlichen. Oder jemand hackt einen E-Mail Account und nutzt die Identität des jeweiligen Users zum Versenden von E-Mails oder zum Ausspionieren privater Daten. All das und mehr ist möglich und passiert mittlerweile minütlich auf der ganzen Welt."

BitDefender versichert, dass keine privaten Informationen und Nutzerdaten, die im Laufe des Experiments gesammelt wurden, gegen den Willen der betreffenden Personen gespeichert oder zur weiteren Verwendung genutzt wurden.

Mehr Informationen über das Experiment finden Sie unter www.malwarecity.com. (pi/rnf)

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