Social Media Spam nimmt zu Detail - Computerwelt

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01.10.2010 Oliver Weiss

Social Media Spam nimmt zu

Social Media Spam ist deshalb so gefährlich, weil es sich um vermeintlich seriöse Inhalte handelt und die originalen E-Mails so gut imitiert werden, dass sie oft nicht als Fälschung zu erkennen sind.

Retarus warnt vor einer aktuellen Welle von gefälschten Kontaktanfragen über die Social Media Plattform LinkedIn. Die gut imitierten E-Mail-Nachrichten sind für jeden PC-Besitzer hochgradig gefährlich. Ahnungslose Nutzer werden über die vermeintlich seriösen E-Mails in die Malware-Falle gelockt und deren PCs mit einem Schadprogramm infiziert, über das persönliche Informationen ausspioniert werden.

Die seit 27. September verstärkt auftretenden E-Mails gaukeln einen Kontakt über LinkedIn vor. User, die sich über einen Link auf diesen Kontakt einlassen, werden zunächst auf eine zwischengeschaltete Webseite geleitet – hier heißt es schlicht "Please waiting … 4 Seconds". Von dort erfolgt ein Redirect zu Google. In diesen vier Sekunden wird das Spionage-Programm ZeuS im Hintergrund hochgeladen und unbemerkt im Web-Browser des PCs installiert. Cyber-Kriminelle nutzen auch diese Spam-Variante, um persönliche Daten auszuspionieren, wie etwa Zugangsdaten für Online Banking.

Social Media Spam ist auf dem Vormarsch. Auswertungen von Retarus haben ergeben, dass jede dritte Spam-Mail eindeutig unter dem Deckmantel sozialer Netzwerke versendet wird. "Social Media Spam ist deshalb so gefährlich, weil es sich um vermeintlich seriöse Inhalte handelt und die originalen E-Mails so perfekt imitiert werden, dass sie vom Laien nicht als Fälschung zu erkennen sind", warnt Retarus Geschäftsführer Martin Hager. "Betroffen sind insbesondere auch solche Mail-User, die die Social Media Plattformen über Whitelist-Einträge in ihren Spam-Filtern als erwünschten Absender definiert haben".

Die Security-Experten von Retarus raten daher, nicht auf Kontaktanfragen, insbesondere von unbekannten Absendern, zu reagieren und diese E-Mails sofort zu löschen. Um die Echtheit von Kontaktanfragen zu verifizieren, empfiehlt es sich, sich bei seinem Social Network einzuloggen, ohne vorher auf einen in eine E-Mail enthaltenen Link zu klicken.

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