Gemeinsam noch besser: Barracuda Networks lud zur Gipfelkonfernz Detail - Computerwelt

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04.11.2010 Rudolf Felser

Gemeinsam noch besser: Barracuda Networks lud zur Gipfelkonfernz

Unter dem Motto "Better Together" fand vom 13. bis 15. Oktober in Alpach nunmehr zum siebten Mal eine Gipfelkonferenz zum Thema IT-Security statt.

Nach der Phion-Übernahme lief die Veranstaltung heuer erstmals unter dem Dach von Barracuda Networks. Die COMPUTERWELT sprach mit Dean Drako und Wieland Alge.

Computerwelt: Aus der Phion Gipfelkonferenz wurde der Barracuda Networks Gipfel. Warum der schnelle Namenswechsel? Wieland Alge: Das war mein Wunsch, und zwar deshalb, weil wir bei internationalen Kunden immer erst eine Stunde lang erklären mussten, wer Phion ist und was wir machen. Erst dananch konnten wir über unsere Firewall und ihre Vorzüge sprechen. Seit wir die NG Firewall als Barracuda Networks anbieten, kommen wir gleich zur Sache.

Ist das auch der Grund für das Motto "Better Together"? Dean Drako: Ja, wir wollen unseren Kunden und Partnern hier zeigen, dass unser Portfolio nun komplett ist. Denn mit der von den Phion-Leuten entwickelten NG Firewall, die ich für die beste der Welt halte, sind wir nun breiter und besser aufgestellt als sämtliche Mitbewerber im IT-Security-Markt.

Das wird aber von Cisco oder Checkpoint sicher anders gesehen. Drako: Diese Firmen haben natürlich auch gute Lösungen, aber nur wir haben heute ein Angebot, das von der Netzwerk-Optimierung über Datenschutz und Datensicherung bis hin zur Content-, Netzwerk- und Applikationssicherung reicht.

In Alpbach wurden neue Features für die NG Firewall vorgestellt. Was kann man denn an der besten Firewall der Welt noch verbessern? Alge: Durch die volle Unterstützung von 64-Bit-Prozessoren und Multiprocessing wird die Firewall-Performance um bis zu hundert Prozent gesteigert. Weiters gibt es jetzt die Möglichkeit, geschäftskritische Anwendungen durch Layer 7 Application Control zu priorisieren, während unerwünschte Anwendungen gezielt limitiert werden können. Drako: Die neue Barracuda NG Firewall Firmware 5.0 ist ab sofort verfügbar und zur Zeit sicherlich die beste Firewall am Markt. Sie ist sowohl als Virtual Appliance in Vmware-Umgebungen als auch mit elf Modellen als physische Appliance.

Wie gut verkauft sich die NG Firewall in den USA und wie die Barracuda-Networks-Produkte in Europa? Drako: Die NG Firewall verkauft sich in den USA besser als erwartet und in Europa haben wir mit unserem umfangreichen Gesamtangebot tolle Cross-Selling Möglichkeiten.

Im DACH-Raum oder in ganz Europa? Alge: In ganz Europa und hier ganz besonders in Belgien und Holland. Im DACH-Raum hatten wir aufgrund der klassischen Barracuda-Networks-Produkte im letzten Jahr ein Umsatzwachstum mit Wachstumsraten von hundert Prozent. Drako: Gemeinsam haben wir weltweit mehr als hunderttausend Kunden. Mehr als 90 Prozent dieser Kunden haben nur eines unserer Produkte im Einsatz. Da gibt es in allen Märkten noch sehr viele Chancen auf zusätzliches Business.

Wie groß ist eigentlich der Anteil der DACH-Region an der gesamten Barracuda Networks – und wieviel davon ist Österreich? Alge: Die DACH-Region macht ungefähr 15 Prozent, ein Drittel davon ist Österreich.

Herr Drako, Sie haben in Ihrer Keynote gesagt, dass viele Kunden sich aufgrund von exzellentem Service und Support für Barracuda Networks entscheiden. Was machen Sie besser? Drako: Unsere Kunden erhalten unsere Produkte immer für eine bestimmte Zeit zum Test. Wenn sie während dieser Zeit ein Problem haben und eine Supportnummer wählen, werden sie sofort mit einem Supportmitarbeiter verbunden, der ihre Sprache spricht. Bei anderen Firmen kommen Sie oft auf ein Tonband, das Ihnen sagt: Drücken Sie Eins für Problem X, drücken sie zwei für Problem Y usw. Sicher haben auch Sie sich über solche Tonbäder schon geärgert. Bei uns gibt es so etwas deshalb nicht und ich bin überzeugt, dass das mit ein Grund für unsere Erfolge ist.

Sie haben nach der Phion-Übernahme erklärt, dass das Team in Innsbruck zum Research- und Development-Center ausgebaut wird. Bleibt es dabei? Drako: Ja sicher, Innsbruck ist neben London die zweite große Barracuda-Niederlassung in Europa und wir werden hier weiterhin sehr viel in Forschung und Weiterentwicklung der NG Firewall investieren. Deshalb sind wir in Innsbruck derzeit wieder auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

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