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16.12.2010 Sarah Trunk*

Verkehrsmanagement erfordert ein Höchstmaß an Schutz

Mit der Umstellung auf einen neuen Verkehrsrechner hat die Stadt Salzburg auch eine neue Sicherheitslösung eingeführt.

149.065 Menschen leben in Salzburg. Sie nutzen insgesamt 92.298 Kraftfahrzeuge. Ein großes Verkehrsaufkommen bescheren der Stadt jedoch nicht nur die Einwohner. Allein im engeren Umfeld leben weitere 884.000 Einwohner, die zu den knapp 8.000 Unternehmen in die Stadt pendeln oder Salzburg passieren.

Ziel der Stadt Salzburg war es im vergangenen Jahr, eine neue Lichtsignalsteuerung im Stadtgebiet einzuführen, die den steigenden Anforderungen des privaten und öffentlichen Verkehrs gewachsen ist und auch in Zukunft bei Bedarf sicher und schnell erweitert werden kann. Mit dem neuen Verkehrsrechner hat Wolfgang Weilbuchner, Projektleiter der Stadt Salzburg, gleichzeitig auch die Möglichkeit geschaffen, die Geräte der Feldebene – zusätzlich zu kabelgebundenen Anlagen – auch drahtlos an die Zentrale anzubinden. Damit ist gesichert, dass die Regelungsgebiete wenn nötig auch rasch erweitert werden können. »Eine effektive Netzsteuerung ist uns wichtig. Mit einem neuen Verkehrsrechner und einer Infrastruktur, die heute stark der klassischen Unternehmens-IT gleicht, können wir aktuelle Aufgaben noch besser umsetzen und zukünftige Entwicklungen berücksichtigen«, erklärt der Verantwortliche Wolfgang Weilbuchner. Er hat sich zusammen mit seinen Kollegen für das VTcenter-System der Gevas Software entschieden, da das System vollständig offen ist und mit standardisierten Schnittstellen arbeitet. Gevas Software aus München bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Straßenverkehr, Mobilität und Informationsmanagement. Das Unternehmen, das 1980 gegründet wurde, bietet heute benutzerfreundliche und zuverlässige Softwarelösungen, die den zunehmenden Verkehr in Bewegung halten. Alle bestehenden 153 Lichtsignalanlagen der Stadt Salzburg werden Schritt für Schritt in vollem Leistungsumfang an den Verkehrsrechner angebunden, rund die Hälfte der Ampelanlagen profitiert schon heute vom neuen System. Aber mit den kabelgebundenen wie auch den drahtlosen Verbindungen zwischen dem Steuerungsrechner und den Lichtsignalanlagen geht natürlich auch ein großes Risiko einher.

OFFENE STANDARDS Für die Absicherung des Netzwerkes und den gesicherten Fernzugriff des Bedienpersonals und der beteiligten Liefer- und Serviceunternehmen hat die Stadt eine am Markt etablierte Lösung gesucht. Wolfgang Weilbuchner: »Unser Wunsch war es, eine auf offene Standards basierende Lösung zu finden, die sich nahtlos in die Systemlandschaft integrieren kann.« Zu den Voraussetzungen der neuen Sicherheitslösung zählte auch ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und nicht zuletzt ein zeitnaher Support. Die Gevas Software, die in diesem Projekt als Generalunternehmer auftrat, wandte sich auf der Suche nach einer passenden Sicherheitslösung an Lenz IT & Networking Solutions, denn beide Unternehmen arbeiteten bereits in einem Projekt zusammen und die Referenzen sowie das Know-how des langjährigen Sonicwall-Partners überzeugten. Auch bei dem Oberösterreichischen Verkehrsverbund, dem Allgemeinen Krankenhaus Linz und der Stadtgemeinde Ansfelden konnte Werner Lenz seine Kompetenz bereits unter Beweis stellen, denn er und seine Kollegen legen besonders großen Wert auf eine effiziente Projektabwicklung und ausgezeichneten Support.

WENIG AUFWAND Werner Lenz, Geschäftsführer von Lenz IT & Networking Solutions, empfahl der Stadt Salzburg die Produkte von Sonicwall: »Sonicwall-Lösungen sind transparent und einfach zu handhaben. Seit nahezu zehn Jahren arbeiten wir mit den Produkten des Security-Spezialisten. Das Unternehmen bietet Lösungen in allen Leistungsklassen und entwickelt sein Produktportfolio auch ständig und vor allem innovativ weiter.« Zu den Anforderungen der Stadt Salzburg an die Sicherheitslösung zählten beispielsweise, dass alle Prozesse exakt protokolliert werden und somit nachvollziehbar sind. Deep Packet Inspection, eine leistungsstarke Hardware und hervorragender Hersteller-Support ergänzten das Pflichtenheft der Stadt. Gewünscht war zudem eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche für die Firewall, eine sichere Authentifizierung der Benutzer sowie ein möglichst geringer Aufwand beim Roll-Out der Lösung sowie bei der langfristigen Administration und Wartung. Security-Experte Werner Lenz: »Wenig Aufwand und ein sicherer und einfacher Zugriff auf Unternehmensressourcen – das alles sprach für eine clientlose Lösung basierend auf SSL-VPN-Technologie.«

ZUKUNFTSSICHER Um den Remote Access umfassend abzusichern, kommt heute die Lösung Sonicwall SSL-VPN 2000 zusammen mit SecurID von RSA Security bei der Stadt Salzburg zum Einsatz. Mit SecurID kann das Netzwerk die Identität mittels einer Zwei-Faktor-Authentifizierung prüfen. Dabei generiert das SecurID Token (Hardware) jede Minute eine neue Zahl, die nur der Server kennt. Dieses gibt der Remote-Benutzer in Kombination mit seinem eigenen Passwort ein. Zusammen mit der Appliance Sonicwall SSL-VPN 2000 genießt das Unternehmen vollen Schutz, auch für die Mitarbeiter, die von außen auf das Netzwerk zugreifen müssen. Sonicwall SSL-VPN-Appliances ermöglichen sicheren Fernzugriff auf geschäftskritische Ressourcen mit verschiedensten Endgeräten: Desktop-PC, Notebooks, PDA und Smartphones. Die sichere und kostengünstige Lösung für den Remote-Zugriff, Remote-Support und Remote-PC-Zugriff funktioniert ohne vorinstallierte Client-Software. Mithilfe eines Standard-Webbrowsers können autorisierte Benutzer von jedem Standort aus einfach und sicher auf Daten und Anwendungen des Intranets sowie Remote-Desktops zugreifen. Als passende Lösung für den Netzwerkschutz der Stadt Salzburg erwies sich die Network Security Appliance Sonicwall NSA 2400. Die skalierbare Netzwerksicherheitslösung kombiniert Intrusion Prevention, Anti-Virus und Anti-Spyware mit den Kontrollfunktionen des Sonicwall Application Intelligence Service. Sie bietet damit Unified Threat Management (UTM) der nächsten Generation für eine Vielzahl von Angriffen. Die NSA-Appliance ist mit erweiterter Routing-, Hochverfügbarkeits- und High-Speed-IPSec- und VPN-Technologie ausgestattet. Unternehmen profitieren auf diese Weise von mehr Sicherheit, Zuverlässigkeit, Funktionalität und Produktivität bei gleichzeitig niedrigen Kosten und geringer Komplexität. Dank der Multi-Core-Architektur und der patentierten Reassembly-Free Deep Packet Inspection (RFDPI) bietet das Produkt Netzwerksicherheit und umfassenden Netzwerkschutz, ohne die Performance zu beeinträchtigen. Die Sicherheitslösung prüft jedes einzelne Datenpaket zu hundert Prozent auf interne oder externe Bedrohungen in Echtzeit und übertrifft damit herkömmliche Sicherheitslösungen.

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