Barracuda Web Filter erlaubt detaillierte Kontrolle von Social-Media-Aktivitäten Barracuda Web Filter erlaubt detaillierte Kontrolle von Social-Media-Aktivitäten - Computerwelt

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02.08.2012 Rudolf Felser

Barracuda Web Filter erlaubt detaillierte Kontrolle von Social-Media-Aktivitäten

Barracuda Networks präsentiert die neue Version des Barracuda Web Filter. Mit der Firmware 6.0, die ab sofort verfügbar ist, öffnen sich Unternehmen neue Möglichkeiten der Applikationskontrolle.

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Diese sollen bei der Durchsetzung und Regulierung von Social Media-Richtlinien am Arbeitsplatz helfen. Auch die Aufzeichnung und Archivierung von Nachrichten aus Sozialen Netzwerken zu Dokumentationszwecken ist durch die Integration mit dem Barracuda Message Archiver möglich. 

Stephen Pao, Vice President of Product Management von Barracuda Networks: "Es setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass die Verwendung Sozialer Netzwerke durch Mitarbeiter nicht nur deren Produktivität beeinträchtigt, sondern auch das Netz belastet und sogar die IT-Sicherheit gefährdet. Bisher wurde immer so verfahren, dass diese Angebote einfach blockiert wurden. Da die Sozialen Netzwerke aber immer mehr Teil der beruflichen Tätigkeit werden, müssen Organisationen Wege finden, Soziale Netzwerke zuzulassen ohne dabei die Sicherheit der Arbeitsumgebung zu gefährden."

86 Prozent aller Befragten der Studie "Social Networking Security & Privacy" der Barracuda Labs sind darüber besorgt, dass Mitarbeiter die Unternehmenssicherheit durch die Nutzung von Sozialen Netzwerken aufs Spiel setzen. Dennoch sind sie allgemein weit verbreitet: 75 Prozent aller Arbeitsplätze lassen die Nutzung von Twitter zu, 69 Prozent die von Facebook. Mit dem Barracuda Web Filter 6.0 sollen sich diese Aktivitäten in sichere Bahnen lenken lassen: eine gründliche Kontrolle von Applikationen erlaubt es, detaillierte Regeln zu formulieren und ermöglicht die Überwachung und Archivierung der Applikationen und ihrer Inhalte mit verbesserter SSL-Inspection. 

Über das traditionelle URL- und Domain-Filtering hinaus können über 400 Applikationen administriert und kontrolliert werden. Beispielsweise kann ein IT-Administrator den Nutzern erlauben, auf Facebook Meldungen zu sehen und Neuigkeiten zu posten. Er kann aber gleichzeitig Spiele, das Teilen von Inhalten und andere Facebook-Anwendungen blockieren, um das Unternehmensnetzwerk vor Viren und Malware zu schützen. Diese neuen Funktionen erweitern die bisherigen Möglichkeiten des Barracuda Web Filter, der Applikationen wie Skype, BitTorrent oder Youtube auf grundlegender Ebene blockieren kann, um eine hohe Netz-Bandbreite zur Verfügung zu stellen.

Durch die Integration der Monitoring-Funktionen des Barracuda Web Filter mit dem Barracuda Message Archiver können Sofortnachrichten, Chat, Webmail und Nachrichten aus Sozialen Netzwerken dokumentiert, durchsucht und archiviert werden. So kann auch die Beweissicherung bei Anfragen der Behörden unterstützt werden. Neuigkeiten, die auf Facebook veröffentlicht werden, können ebenso dokumentiert werden wie Kommentare, Nachrichten oder Chat. Auf Twitter werden sowohl Tweets als auch Direktnachrichten gespeichert. Auch Yahoo und Google werden erfasst. Die Kommunikation zwischen Barracuda Web Filter und Barracuda Message Archiver erfolgt mittels SMTP. Metadaten der Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken wie die IP, Nutzername und die Netzwerk-ID des Users werden ebenfalls gespeichert. 

"Soziale Netzwerke werden immer häufiger als Beweismittel herangezogen. Organisationen müssen sicher stellen, dass sie diese Daten in geeigneter Form erfassen, vorhalten und auf Anfrage vorlegen können", erklärt Pao.

Um der verbreiteten Verschlüsslung von Anwendersessions durch Soziale Netzwerke zu begegnen, kann der Barracuda Web Filter 6.0 im Forward Proxy Mode den SSL-verschlüsselten HTTPS-Verkehr entschlüsseln. Dazu muss auf dem Browser des Anwenders ein Trusted Root Certificate eingerichtet werden. Diese Funktionen bauen auf den bisher schon bestehenden HTTPS-Filter-Techniken des Barracuda Web Filter für den Inline-Einsatz auf.

Das Upgrade auf die Firmware Version 6.0 ist ab sofort verfügbar. Er ist kostenlos für bestehende Barracuda Web Filter-Kunden mit einer gültigen Energize Update-Subscription auf der aktuellen Hardware erhältlich. Web Application Monitoring und Enhanced SSL-Inspection sind ab Barracuda Web Filter Modell 610 verfügbar. Der Preis für den Barracuda Web Filter liegt, abhängig vom Modell, zwischen rund 1.600 und 97.000 Euro. Es fallen keine Kosten pro Anwender an. (pi)

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