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02.04.2009 Oliver Weiss

Korado heizt Sicherheitsbedrohungen ein

Der Heizkörperhersteller Korado hat ein neues Netzwerk implementiert, das in puncto Sicherheit und Verfügbarkeit neue Maßstäbe setzt.

Direkt nach dem politischen Umbruch in der damaligen Tschechoslowakei im Jahre 1990 als kleines Unternehmen gegründet, hat sich Korado in den letzten zehn Jahren zu einem der größten europäischen Heizkörperhersteller entwickelt. Mittlerweile beschäftigt die Firma am Hauptsitz in Tschechien sowie in den ausländischen Niederlassungen rund 850 Mitarbeiter und produziert jährlich etwa zwei Millionen Plattenheizkörper. Dank eines stetigen Wachstums liegt der Umsatz mittlerweile bei gut 2,5 Milliarden Tschechischen Kronen, umgerechnet rund 100 Millionen Euro, wovon 60 Prozent im Export erzielt werden. Das Portfolio besteht aus mehr als 10.000 Einzelposten und umfasst die Flachheizkörper RADIK, die Bad- und Designheizkörper KORALUX sowie die Heizwände und Komfortheizkörper KORATHERM.

Im Zuge des Neubaus eines Fertigungsgebäudes sowie der damit einhergehenden Umstellung des Produktionssystems, gestaltete Korado auch sein IT-Netzwerk für 200 Endgeräte und 250 Mitarbeiter neu. Aufgrund der langjährigen positiven Erfahrungen, insbesondere in Hinblick auf die Ausfallsicherheit, entschied sich das Unternehmen erneut für Enterasys. "Wir sind vom ganzheitlichen Secure Networks-Konzept überzeugt, bei dem alle Netzwerk-Komponenten – auch von Drittherstellern – ineinander greifen und umfassende Sicherheit bereits am Netzwerkeingang gewährleistet wird. Gerade dies war uns besonders wichtig", so Marek Musil, IT Director bei Korado. Die neue Infrastruktur besteht im Wesentlichen aus Switches der Matrix N- und G-Serie sowie den stapelbaren SecureStacks C-Switches. Darüber hinaus sorgen die Managementsoftware NetSight, die effektives Network Access Control (NAC) ermöglicht, sowie das Intrusion Detection/Prevention-System Dragon und die Security Information & Event Management (SIEM) Dragon Security Command Console für zusätzliche Sicherheit und hohe Visibilität.

ALTES NETZ STÖRUNGSANFÄLLIG "Vor dem Upgrade war unser Netzwerk sehr heterogen und störungsanfällig, vor allem wegen mangelnder Features und Management-Funktionalitäten", erklärt Jan Vinkler, Senior IT Engineer bei Korado. "Wir haben uns aufgrund unserer guten Erfahrungen mit den SecureStacks der B- und C-Serie dazu entschlossen, komplett auf Enterasys umzusteigen. Die neue Infrastruktur ist für unsere Anforderungen optimal ausgelegt: Durch NetSight profitieren wir von einem höheren Durchsatz und einer sicheren LAN-Umgebung bei gleichzeitig einfachem Management, detaillierter Überwachung und Backup-Möglichkeiten sowohl für das gesamte Netzwerk, als auch für einzelne Nodes."

Die eingesetzte Matrix N-Serie hat zahlreiche Sicherheitsfunktionalitäten bereits integriert. So ermöglicht sie unter anderem mehrere Benutzer oder Geräte gleichzeitig am Port zu authentisieren und ihnen auch unterschiedliche Rechte zuzuweisen (Multi User Authentication and Policy MUA+P). Dadurch wird sichergestellt, dass nur befugte Personen Zugriff auf die jeweiligen Daten erhalten. Mit ihrer äußerst performanten, verteilten Architektur unterstützt die N-Serie zudem ein erweitertes Bandbreitenmanagement, Paket-Klassifizierung und das Paket-Remarking in Hardware. So können die Administratoren sofort reagieren, wenn Überbelastung im Netzwerk bzw. Sicherheitsbedrohungen am Port des lokalen Switches auftreten. Damit lässt sich die Ausbreitung von schädlichem Datenverkehr verlangsamen oder ganz unterbinden, bevor das Netzwerk ausfällt.

"Die Netzwerksicherheit war sicherlich das Hauptkriterium für die neue Infrastruktur, vor allem der Schutz des LANs gegenüber internen Bedrohungen, denen das Netzwerk bislang aufgrund seiner Offenheit schutzlos ausgeliefert war", so Vinkler. "Durch die Technologie von Enterasys können wir einfach Regeln für Nutzer und Geräte festlegen und durchsetzen. Im Falle eines Verstoßes gegen die Policies wird der entsprechende Teil unter Quarantäne gestellt und das Problem gelöst (Remediation)."

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