IDC: Prävention von Datenlecks gewinnt an Bedeutung IDC: Prävention von Datenlecks gewinnt an Bedeutung  - Computerwelt

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04.04.2013 Wolfgang Franz/pi

IDC: Prävention von Datenlecks gewinnt an Bedeutung

IDC-Studie identifiziert vier Hauptgründe für Einsatz von Verschlüsselungstechnologien.

IDC nennt vier Gründe für Verschlüsselung.

IDC nennt vier Gründe für Verschlüsselung.

© Archiv

Der Verlust vertraulicher Daten kann ernsthafte Folgen für ein Unternehmen haben, im schlechtesten Fall steht die Existenz der Firma in Frage. Dabei spielt es keine Rolle, ob Daten versehentlich oder durch bösartige Absicht das Unternehmen verlassen.

Laut einer von Kaspersky Lab in Auftrag gegebenen IDC-Studie vom Dezember 2012 sorgen sich 41 Prozent der Unternehmen um Datenlecks und sehen entsprechende Präventionsmaßnahmen als eine der wichtigsten Prioritäten. Laut IDC werden Verschlüsselungstechnologien immer beliebter, weil sie zu den effektivsten und zuverlässigsten Schutzmaßnahmen von Daten gehören.

Die IDC-Analyse gibt vier Hauptgründe an, Verschlüsselungstechnologien einzusetzen:

  • den Zugang zu vertraulichen Daten beschränken und diese gegen unautorisierten Zugriff schützen;
  • kritische Dateien gegen Schadprogramme und andere aktuelle ansteigende Cyberbedrohungen schützen;
  • die Daten auch dann zu sichern, wenn Attacken bis in das Unternehmensnetzwerk vorgedrungen sind – Attacken gegen Unternehmensinfrastrukturen und Versuche zum Datenklau werden immer anspruchsvoller;
  • den Risiko-Management-Prozess des Unternehmens komplementieren; der Schutz von Daten spielt hier eine immer wichtigere Rolle.

Aktuell haben Ausgaben für Verschlüsselungslösungen im Rahmen des IT-Budgets keine Priorität. Allerdings gehen die IDC-Analysten davon aus, dass Verschlüsselung bald eine der am meisten nachgefragten Technologien sein wird. Demnach wird der Markt für die Verschlüsselung von Arbeitsplatzrechnern in den kommenden Jahren um über 50 Prozent wachsen, von 556 Millionen US-Dollar im Jahr 2012 auf 866 Millionen US-Dollar in 2016. Im Jahr 2013 werden Ausgaben für den Schutz von Daten zum ersten Mal die Zwei-Milliarden-US-Dollar-Grenze überschreiten. Im Jahr 2016 werden nach IDC mehr als 3 Milliarden US-Dollar in diesem Bereich ausgegeben.

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