Cyber-Ark nennt Sicherheitslücken beim Outsourcing Cyber-Ark nennt Sicherheitslücken beim Outsourcing - Computerwelt

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23.07.2013 Mario Wanderer

Cyber-Ark nennt Sicherheitslücken beim Outsourcing

Wie Sicherheitssoftware-Anbieter Cyber-Ark mitteilt, werden Unternehmen nach PRISM, noch stärker als bisher, Wert darauf legen ob externe Dienstleister ausreichend hohe Sicherheitsstandards garantieren können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den privilegierten Benutzerkonten von Administratoren.

Cyber-Ark sorgt sich um die Sicherheit beim Outsourcing.

Cyber-Ark sorgt sich um die Sicherheit beim Outsourcing.

© cyber-ark

Unternehmen sind auch bei der Auslagerung von IT-Bereichen oder Geschäftsprozessen an einen externen Dienstleister verpflichtet, alle Anforderungen des Risikomanagements zu erfüllen. Die Verantwortung über die ausgelagerten Bereiche verbleibt also beim Auftraggeber. "Und unter diesem Aspekt kommt natürlich den privilegierten Administratoren-Accounts beim Provider eine entscheidende Bedeutung zu, da über sie ein Zugriff auf alle outgesourcten Unternehmenssysteme und -daten möglich ist", sagt Jochen Koehler, Regional Director DACH & Middle East bei Cyber-Ark in Heilbronn.

INTERESSE AN OUTSOURCING HOCH
Dass Outsourcing auch Risiken mit sich bringt, ist allgemein bekannt, und PRISM hat das einmal mehr gezeigt. Outsourcing liegt zwar weiter im Trend, aber die Aspekte Datenschutz und -sicherheit werden für Unternehmen immer wichtiger, so auch das Ergebnis der aktuellen Trendstudie "Erfolgsmodelle Outsourcing 2013" von Steria Mummert Consulting. Das IT-Beratungsunternehmen hat hierzu 200 Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern zum Themenkomplex Outsourcing befragt. Die zentralen Ergebnisse waren, dass 95 Prozent der Befragten Interesse an Outsourcing-Projekten oder hier sogar schon konkrete Pläne haben und die wichtigste Anforderung an den externen Dienstleister "Datensicherheit" lautet.

UNKENNTNIS BEI DEN UNTERNEHMEN
"Dass diese Anforderung an erster Stelle liegt, ist kein Wunder, denn hier liegt noch sehr viel im Argen", betont Koehler. Das belegt auch eine kürzlich von Cyber-Ark durchgeführte Untersuchung zum Thema Datensicherheit, an der sich weltweit fast 1.000 (IT)-Führungskräfte beteiligten. Ein schockierendes Ergebnis dabei war: 56 Prozent der befragten Unternehmen wissen nicht, ob ihr Service-Provider privilegierte Accounts überhaupt schützt und überwacht.

Koehler: "Diese Unkenntnis ist eigentlich ein Unding. Unter dem Gesichtspunkt Datensicherheit ist es absolut unverzichtbar, dass jedes Unternehmen bei der Auslagerung oder Teilauslagerung von IT-Bereichen oder Geschäftsprozessen überprüft, ob der Provider über eine Privileged-Identity-Management-Lösung verfügt. Nur mit einer solchen Lösung können privilegierte Benutzerkonten und Aktivitäten zuverlässig verwaltet und überwacht werden." (mar/pi)

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