Was kostet die Privatsphäre? Was kostet die Privatsphäre? - Computerwelt

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11.09.2013 Rudolf Felser

Was kostet die Privatsphäre?

72 Prozent der Endverbraucher weltweit glauben, dass neue Technologien den Alltag künftig erleichtern werden. Gleichzeitig vertreten jedoch nahezu ebenso viele (69 Prozent) die Meinung, dass die neuen technischen Möglichkeiten größere Einschnitte in die Privatsphäre bedeuten - so die Ergebnisse der "Consumer Trust"-Studie von Security-Anbieter AVG. Im Rahmen der Studie wurden knapp 5.000 Verbraucher in acht Ländern zu Nutzungsverhalten, Privatsphäre und Vertrauen befragt.

Technologien erleichtern den Alltag, haben aber auch Einfluss auf die Privatsphäre.

Technologien erleichtern den Alltag, haben aber auch Einfluss auf die Privatsphäre.

© AVG

Die jüngsten Schlagzeilen über die Datenspionage der NSA und Überwachungsprogramme wie PRISM haben die Einstellung von Verbrauchern weltweit hinsichtlich privater Daten beeinflusst, ist AVG überzeugt. So gaben 46 Prozent an, dass sie wachsende Bedenken bezüglich der Sicherheit ihrer Privatsphäre hegen. Ebenso viele Verbraucher misstrauen Unternehmen und deren Fähigkeiten, Nutzerdaten ausreichend zu schützen. 88 Prozent der Verbraucher reagieren zurückhaltend, wenn sie persönliche Daten im Gegenzug für Services und Dienstleistungen preisgeben sollen. Die Mehrheit der Befragten (38 Prozent) nimmt dies in Kauf, weil es Voraussetzung ist. So erlauben 27 Prozent der Verbraucher den Zugriff auf die Kontaktlisten ihrer Geräte und 29 Prozent auf die Email-Kontakte. Den Zugriff durch Apps auf unterschiedliche Social Media-Seiten gestatten sogar 36 Prozent. Mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) hingegen begrenzt die Menge an Informationen, die sie preisgeben: Jeder Achte (79 Prozent) hat bereits einen App- oder Programm-Download abgebrochen, weil nach sensiblen Daten gefragt wurde. Dies zeigt ein starkes Unbehagen der Nutzer in Bezug auf die Menge an persönlichen Daten, nach denen sie im Internet gefragt werden.

Obwohl 86 Prozent der Befragten angaben, die Privatsphäre-Einstellungen sowohl auf Social Media-Seiten als auch auf ihren persönlichen Geräten zu kennen, versteht laut Studie nur knapp ein Drittel die verfügbaren technischen Möglichkeiten und nutzt sie auch aktiv.

Grundlage der Ergebnisse ist eine Online-Befragung von 4.927 Endverbrauchern aus Großbritannien, USA, Brasilien, Kanada, Australien, Frankreich, Deutschland und Tschechien. Die Feldphase fand im August 2013 statt und wurde von Qualtrics durchgeführt. (pi)

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