Android-Schädlinge: Die erste Million ist voll Android-Schädlinge: Die erste Million ist voll - Computerwelt

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01.10.2013 Wolfgang Franz/pi

Android-Schädlinge: Die erste Million ist voll

Trend Micro warnt vor Sorglosigkeit im Umgang mit mobilen Bedrohungen.

Udo Schneider, Trend Micro.

Udo Schneider, Trend Micro.

© Wolfgang Franz

Die Zahl der bösartigen Apps für mobile Android-Geräte liegt jetzt bei über einer Million. 75 Prozent davon führen schädlichen Code aus, während die anderen 25 Prozent aggressive Werbung einspielen, die zu dubiosen Webseiten führt. Ende des zweiten Quartals dieses Jahres lag die Zahl der bösartigen mobilen Apps noch bei 700.000, Ende 2012 bei 350.000.

Über 60 Prozent der mobilen Schadsoftware gehören den beiden Malware-Familien FAKEINST (34 Prozent) und OPFAKE (30 Prozent) an. Sie tarnen sich in der Regel als legitime Apps und bringen ihre ahnungslosen Opfer um viel Geld, indem sie sie ohne ihr Wissen und Zutun bei kostenpflichtigen Diensten wie Premium-SMS-Services anmelden. Weitere Bedrohungen, die von diesen Schädlingen ausgehen, sind unter anderem das Auslesen der gespeicherten privaten oder beruflichen Kontakte, das Löschen von Daten, das Mitlesen von Nachrichten oder das Überwachen des Standorts.

Als besonders gefährlich sind die Schädlinge FAKEBANK und FAKETOKEN einzustufen, die unautorisierte Banktransaktionen von den mobilen Endgeräten aus vorzunehmen versuchen.
Ebenfalls bei 60 Prozent liegen die beiden am weitesten verbreiteten hoch riskanten Apps ARPUSH (33 Prozent) und LEADBOLT (27 Prozent) mit ihren zahllosen Varianten. Beide Malware-Familien sind für Informationsdiebstahl berüchtigt und sammeln Daten zu den infizierten Geräten, wie zum Beispiel über das Betriebssystem, die Geräteidentifikationsnummer oder den jeweiligen Standort.

"Auch wenn die Zahl der Malware-Familien überschaubar erscheint, steckt die tatsächliche Gefahr in jeder einzelnen Schädlingsvariante. Denn jede sieht ein bisschen anders aus und hat damit das Potenzial, ein Opfer zu finden. Das heißt aber auch umgekehrt, dass die Cyberkriminellen noch nicht viel in die Entwicklung mobiler Schadsoftware investieren müssen. Offenbar schützen sich noch viel zu wenige Anwender vor den Gefahren mobiler Bedrohungen", erklärt Udo Schneider, Sicherheitsexperte und Pressesprecher bei Trend Micro.


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