IT-Security aus Sicht von Jung-Hackern, Wirtschaft und Behörden IT-Security aus Sicht von Jung-Hackern, Wirtschaft und Behörden  - Computerwelt

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IT-Security aus Sicht von Jung-Hackern, Wirtschaft und Behörden

Ludwig Burtscher und Daniel Barth sind zwei der österreichischen Vertreter im Finale der "Hacker-Challenge".

Ludwig Burtscher und Daniel Barth sind zwei der österreichischen Vertreter im Finale der "Hacker-Challenge".

© Credits CSA/Rauchenberger


Aus Sicht des BMI muss das Thema Cyber Sicherheit insgesamt noch viel stärker an die Öffentlichkeit gelangen. Für Markus Popolari ist in diesem Zusammenhang auch die Eigenverantwortung der Nutzer entscheidend. „Sehr viele Betrugsfälle könnten verhindert werden, wenn es gelingt, die Awareness zu Sicherheitsthemen in der Bevölkerung zu steigern. Die Zunahme an Internet-Betrugsfällen im letzten Jahr in Österreich um 66% zeigt einen massiven Handlungsbedarf auf. Daher ist die bereits jetzt schon sehr hohe Sensibilisierung unter den jugendlichen Teilnehmern umso erfreulicher, die wir dringend benötigen, um das Thema langfristig bewältigen zu können.“

INDUSTRIE SETZT AUF NACHWUCHSTALENTE
Mit Kapsch zählt auch ein führendes Unternehmen der österreichischen IKT-Branche zu den Unterstützern der Cyber Security Challenge. "Wir nutzen die Plattform, um High Potentials zu sichten und kennen zu lernen", so Thomas Blaschka, Partner & Management IT-Security bei Kapsch BusinessCom. "Für uns als weltweit tätige Gruppe ist IT-Sicherheit ein zentrales Thema. Maschinen rücken immer stärker in den Mittelpunkt unseres Lebens. Das setzt gerade für Lösungen im Machine-to-Machine oder Smart Metering Bereich abgesicherte Systeme voraus. Neben den technischen Aspekten steht bei uns auch die menschliche Komponente im Mittelpunkt. So fördern wir beispielsweise die Awareness bei unseren Mitarbeitern durch regelmäßige Audits. Mit Erfolg, denn wir sehen, dass das Thema mit großem Interesse aufgenommen wird."

Aber auch als potenzieller Arbeitgeber ist Kapsch BusinessCom für die Teilnehmer der Challenge interessant. Worauf es im Kampf um die besten Köpfe ankommt steht für Blaschka fest: "High Potentials haben meist sehr konkrete Anforderungen an Arbeitgeber. So darf man aus wirtschaftlicher Sicht nicht vergessen, dass sich das Arbeitsmodell an die High Potentials anpassen muss. Während früher die Arbeit an einen konkreten Platz gebunden war, steht mittlerweile die Tätigkeit im Mittelpunkt. Das Arbeitsbild wandelt sich und daher ist auch Flexibilität im Unternehmen gefragt. Nur wenn man diese Flexibilität bietet, kann man High Potentials anziehen und auch im Unternehmen halten."

Für Daniel Marth stehen vor allem die Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt. "Home Office und Teilzeitarbeit sind mir persönlich sehr wichtig. Genauso wie die Möglichkeit zur fachlichen Weiterbildung, wie etwa durch Schulungen oder die Teilnahme an Konferenze", so der 20-Jährige, der bereits neben dem Studium auch als Softwareentwickler arbeitet. Ähnlich sieht das auch Ludwig Burtscher, der ergänzt: "Flexibilität im Job und Weiterbildung sind das Um und Auf. Ob ich mich aber im IT-Sicherheitsbereich weiter spezialisieren möchte, habe ich jetzt noch nicht entschieden." Interessantes Detail: Für die beiden Finalisten kommt die zur Verfügung gestellte IT-Ausstattung hingegen erst an nachgelagerter Stelle, was ein Unternehmen bieten muss, um für sie attraktiv zu sein.

FINALE ALS HÖHEPUNKT DER CHALLENGE
Die besten zehn Teilnehmer der Vorrunde aus dem Schüler- und Studierendenwettbewerb haben sich für das Finale qualifiziert. Die beste Schüler und Studierenden treten bereits am 4. November zu den nationalen Finali an. Am 5. und 6. November startet der Security Alpen Cup bei dem die 10 besten Teilnehmer Österreichs auf die besten der Schweiz treffen. Beide Wettkämpfe finden in Linz im Rahmen des IKT-Sicherheitskongresses des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport statt.

"Der bisherige Erfolg der Challenge zeigt, dass wir am richtigen Weg sind", so Joe Pichlmayr abschließend. Das Thema IT-Security bleibt auch in Zukunft enorm wichtig. Daher werden wir 2014 auch Deutschland mit in den Länder-Wettkampf aufnehmen." Interessierte Schüler und Studierende können sich dafür schon jetzt auf www.verbotengut.at vorregistrieren und werden rechtzeitig zum Start der Cyber Security Challenge 2014 informiert.

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