Alcatel-Lucent geht den nächsten Schritt Alcatel-Lucent geht den nächsten Schritt - Computerwelt

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08.05.2014 :: Printausgabe 10/2014 :: Christof Baumgartner

Alcatel-Lucent geht den nächsten Schritt

Die Enterprise-Sparte des französischen Unternehmens will sich mit neuem Eigentümer auf Kommunikationslösungen fokussieren. Alacatel-Lucent Enterprise hat dazu in Wien neue Produkte vorgestellt und sieht sich auf einem guten Weg im Bereich UCC.

David Buckley, Global Product Manager Enterprise Voice bei ALUE, und Gerry de Graaf, zuständig für Zentral-, Nord- und Osteuropa

David Buckley, Global Product Manager Enterprise Voice bei ALUE, und Gerry de Graaf, zuständig für Zentral-, Nord- und Osteuropa

© Astrid Krupicka

Die neue Welt des Arbeitens bringt für Unternehmen massive Veränderungen mit sich. Smartphones und Tablets sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken, die Mitarbeiter sind jünger, vernetzter und mobiler und die Geschäftszyklen werden immer kürzer. Für die Unternehmen bedeuten diese konvergierenden Trends, dass sie Kommunikationslösungen benötigen, mit denen die Mitarbeiter geräte-, anwendungs-, prozess- und standortübergreifend zusammenarbeiten können. Der Kommunikationsspezialist Alcatel-Lucent Enterprise (ALUE) will mit der neuen Version seiner UCC (Unified Communications & Collaboration)-Suite OpenTouch 2.0 diesen Anforderungen gerecht werden.

"Kommunikation wird derzeit von vier großen Trends getrieben", erklärt David Buckley, Global Product Manager Enterprise Voice bei ALUE, gegenüber der COMPUTERWELT: "Mobility, Soziale Medien, Cloud und Prosumer." Laut Buckley vereint ALUE diese Trends in OpenTouch. Mit der konvergenten Lösung für Multimedia-Kommunikation können Mitarbeiter laut Buckley nahtlos miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten und das über verschiedene Geräte, Medien und Standorte hinweg. Die neue Version bietet demnach nativen Support für Videokommunikation und die Funktionen fügen sich in den Desktop ein, erweitern die Mobilfunktionalität durch Unterstützung mehrerer Endgeräte pro User mit einer einzigen Lizenz und bieten bessere Telefonie-Optionen für Unternehmen, deren Geschäft nach wie vor maßgeblich vom Telefon abhängt.

DIE PERSÖNLICHE CLOUD
Weiters ist es möglich mit einem Klick Kunden oder Partner in die Unternehmenskommunikation hereinzuholen. Mittels eines "leichten" Clients basierend auf HTML5 können Funktionen wie Konferenzschaltungen, Kollaboration, Instant Messaging und File-Sharing in Echtzeit via Webbrowser genutzt werden. Anwender können auch während einer Unterhaltung das Endgerät wechseln, ohne Unterbrechung des Gesprächs.

Diese Unabhängigkeit ermöglicht die OpenTouch Personal Cloud (OTPC). Diese bietet eine Reihe von Kommunikations- und Kollaborations-Anwendungen für das geschäftliche Umfeld als "Applications as a Service" (AaaS) an, die Personen, Teams oder Abteilungen jeder Größe als Services zur Verfügung gestellt werden. OTPC ist laut Gerry de Graaf, zuständig für Zentral-, Nord- und Osteuropa, auch bestens für KMU geeignet, die ihre Kommunikation in die Cloud heben wollen.

Die Enterprise-Sparte von Alcatel-Lucent wurde kürzlich zu 85 Prozent von dem chinesischen Finanzinvestor Huaxin übernommen. De Graaf betont aber im Gespräch mit der COMPUTERWELT, dass Alcatel-Lucent Enterprise ein europäisches Unternehmen mit Sitz in Frankreich bleibt. Ob es eine Namensänderung geben wird, konnte de Graaf noch nicht sagen, hält es aber durchaus für möglich. Mit den neuen Eigentümern erwartet er sich aber auch zusätzliche Marktchancen in Asien. (cb)

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