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09.03.2016 Rudolf Felser

Studie: Unternehmen nützen Collaboration noch nicht ausreichend

Collaboration-Technologien können das Teamwork verbessern und die Entscheidungsfindung beschleunigen. Unternehmen nutzen diese Technologien aber bislang noch nicht ausreichend, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und sie verfügen vielfach über keine Collaboration-Strategie. Das sind die zentralen Ergebnisse des Connected Enterprise Reports 2016 von Dimension Data.

Connected Enterprise Report 2016 von Dimension Data

Connected Enterprise Report 2016 von Dimension Data

© Dimension Data - Screenshot YouTube

Dieser jährlich erscheinende Report beleuchtet aktuelle Trends und Veränderungen im Collaboration-Bereich. Im Zuge des Connected Enterprise Reports 2016 wurden 900 Chief Information Officer (CIOs), IT-Entscheider und Business Unit-Leiter von Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in 15 Ländern befragt. Die Studie wurde in folgenden Ländern durchgeführt: Australien, Benelux (Belgien, Niederlande, Luxemburg), Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Indien, Malaysia, Mexiko, Singapur, Südafrika, Spanien, Großbritannien, USA.

Dabei hat sich gezeigt, dass Unternehmen den Mehrwert von Collaboration-Lösungen erkennen: Fast 90 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sich die Arbeit im Team durch derartige Tools eindeutig verbessert hat und für 88 Prozent der Befragten ist Collaboration ein Tool, um die Entscheidungsfindung zu beschleunigen. Ein Großteil der Entscheider nutzt Collaboration auch, um den Service in Richtung Kunden zu verbessern (81 Prozent). Fast die Hälfte der Befragten erwartet ein Wachstum von Collaboration in den nächsten Jahren.



Der Report zeigt jedoch auch einen deutlichen Handlungsbedarf im Bereich Collaboration in Unternehmen auf. So gaben beispielsweise 20 Prozent der Befragten an, dass Collaboration die Zusammenarbeit ihrer mobilen Mitarbeiter noch nicht verbessern konnte. Ein Sechstel der Unternehmen ist darüber hinaus auch überzeugt, dass sich die Zusammenarbeit mit externen Partnern, Lieferanten und Kunden durch Collaboration noch nicht (genügend) verbessert hat. 20 Prozent merkten außerdem an, dass sie den Einsatz von Collaboration in ihrem Unternehmen noch nicht in einen Wettbewerbsvorteil umwandeln konnten. Erschreckend ist, dass fast 40 Prozent der befragten Unternehmen (noch) keine Collaboration-Strategie vorweisen können und ein Viertel noch zu sehr auf die technische Umsetzung fokussiert, statt auf die richtige Einführung von Collaboration.

"Hier ist eindeutig Handlungsbedarf gegeben, denn ohne eine klare Strategie kann die Einführung und Umsetzung von Collaboration in Unternehmen nicht erfolgreich sein. Auch im Bereich der Einbindung von mobilen Endgeräten bietet sich noch großes Verbesserungspotential, denn gerade hier können Collaboration-Tools, richtig implementiert und genutzt, die Zusammenarbeit und Kommunikation maßgeblich verbessern und Entscheidungswege stark verkürzen", erklärt Jürgen Horak, Director Solutions, Dimension Data Austria. (pi)

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