5 Ratschläge gegen Frust-Meetings 5 Ratschläge gegen Frust-Meetings - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


11.08.2016 Sascha Alexander*

5 Ratschläge gegen Frust-Meetings

Sitzungen können sogar überraschend ertragreich verlaufen. Dafür ist eine durchdachte Vorbereitung ebenso wichtig wie das Unterbinden von Zeitverschwendung.

Videokonferenzen sparen Zeit und Geld. Sie eignen sich gut für Routine-Meetings.

Videokonferenzen sparen Zeit und Geld. Sie eignen sich gut für Routine-Meetings.

© Cisco

Es führt kein Weg daran vorbei: Manche Themen müssen im Unternehmen in größerer Runde besprochen werden. Leider, ächzen viele beim bloßen Gedanken daran. Der Widerwillen nimmt ab, wenn Meetings nicht länger als nötig dauern, erkennbare Resultate bringen und gut organisiert sind. Auf fünf Dinge sollte achten, wer zum Meeting trommelt.

1. Vor dem Meeting
Bereiten Sie eine klare Agenda samt kurzen Erläuterungen zu den einzelnen Punkten vor. Schicken Sie diese zusammen mit eventuell benötigten Materialien (Berichte, Slides) frühzeitig an Ihre Kollegen. Dies zeugt nicht nur von gutem Stil, sondern erhöht auch die Chancen, dass Ihr Meeting ein Ergebnis hat und nicht in einer langwierigen und heillosen Debatte endet.

2. Am Tag des Meetings
Gehen Sie frühzeitig zum Besprechungsraum und prüfen Sie, ob beispielsweise die Technik funktioniert, was oft eben nicht der Fall ist. Während der Besprechung sollten Sie sich eng an die Agenda halten und auf die Zeit achten. Lassen Sie den Dingen stattdessen ihren Lauf, weil ein Kollege an dem Tag unbedingt noch andere Dinge erzählen will, könnte es Ihnen passieren, dass das Treffen am Ende als Zeitverschwendung ohne Ergebnis bewertet wird und Ihre ganze Vorbereitung umsonst war.

3. Sie sind auch nur ein Mensch
Eine gute Führungskraft zeichnet sich durch ihre Persönlichkeit nicht durch ihr Autorität aus. Sie sollten daher während des Meetings nicht einfach ihre Agenda abspulen, sondern darauf achten, dass sich die Teilnehmer untereinander verständigen. Dazu gehört es auch, Kollegen zu animieren, eigene Ideen und Vorschläge zu einem Diskussionspunkt näher zu erläutern. Dies hilft verhindern, dass Teilnehmer die Themen einfach nur abnicken, statt Beschlüsse mitzutragen und zu leben Auch wenn Sie der Chef sind, sollten Sie nicht vergessen, auch einmal zuzuhören. Ebenso sollten Sie einen höflichen und freundlichen Umgang pflegen.

4. Zeitverschwender stoppen
Sollte jemand in der Runde abschweifen, müssen Sie ihn wieder an das eigentliche Thema erinnern. Sie sollten ihn aber nicht vor versammelter Mannschaft zum Schweigen verurteilen, sondern freundlich aber bestimmt durch Formulierungen bremsen wie "Danke für den Hinweis, aber lassen Sie uns jetzt mit der Agenda fortfahren". Liegt gar Streit in der Luft, sollten Sie alles daran setzen, dasst es wieder ausschließlich um sachliche Fragen geht, sprich: Sie müssen den besagten Personen klarmachen, dass in diesem Augenblick nur das heutige Thema und der Anlass der Sitzung interessieren.

5. Ende der Versammlung
So pünktlich wie das Meeting begonnen hat, sollte es auch enden. Behalten Sie die Uhr im Blick und reservieren Sie sich etwas Zeit für eine kurze Zusammenfassung. Diese ist wichtig, damit für alle Beteiligten klar ist, was besprochen und vereinbart wurde. Das Letzte, was Sie wollen, sind nämlich E-Mails nach dem Meeting, in denen Ihre Kollegen noch einmal den Inhalt und Anlass des Treffens erklärt bekommen möchten.

* Der Autor Sascha Alexander ist Head of Content & Marketing bei der BARC GmbH.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema


Hosted by:    Security Monitoring by: