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10.05.2012 :: Printausgabe 10/2012 :: Jürgen Mörth*

Kommentar: Kollaborative Arbeitswerkzeuge

Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Wie kann man aber sicherstellen, dass das Team optimale Leistung erbringt? Im Zeitalter von Facebook, Twitter & Co. ist es natürlich, dass Mitarbeiter Funktionalitäten von ihren beruflich genutzten Werkzeugen erwarten, die sie aus dem Privaten kennen.

© QlikTech

Doch Unternehmenssysteme sind meist weit von den interaktiven Tools entfernt, über die wir privat kommunizieren. Durch Einführung ähnlicher Systeme können Mitarbeiter unterstützt und zu Bestleistungen inspiriert werden.

Möglichkeiten zur Zusammenarbeit werden bereits von vielen Unternehmen unterstützt. Marktforscher von Forrester sagen voraus, dass der Markt der Social Software bis 2016 auf über sechs Milliarden Dollar anwachsen wird. Collaboration-Initiativen haben in einigen Unternehmen gut funktioniert, aber nicht in allen. Denn wenn es um die optimale Nutzung von Unternehmens-Software geht, hat jeder seine persönliche Arbeitsweise. Wer möchte, dass Mitarbeiter ihre Geräte mit maximalem Ergebnis einsetzen sollte sicherstellen, dass die entsprechende Technologie bereitgestellt wird. 

Anwender wollen keine Werkzeuge, die ihnen vorgeben, wie sie nach Informationen zu suchen haben. Sie möchten Tools, die ihre Denk- und Arbeitsweise stimulieren und unterstützen, Werkzeuge, die sich nach ihnen richten und ihnen ermöglichen, Details zu entdecken, nach denen sie nicht einmal gesucht haben. Genau so sollte es auch bei einem Unternehmenswerkzeug sein. Idealerweise folgt es dem individuellen Gedankengang und ist agnostisch. Die Resultate ihrer Suche sollten die Mitarbeiter sicher mit Kollegen teilen und diskutieren können. Dadurch ist jeder so gut informiert, dass er die richtigen Entscheidungen treffen kann. Es ist ein zusätzliches Plus, wenn man Mitarbeitern Werkzeuge an die Hand geben kann, mit denen die Arbeit Spaß macht.

Die beruflich verwendeten Systeme müssen mehr denn je auf den Anwender zugeschnitten sein. Die Software-Tools, die sie erfolgreich bei der Arbeit unterstützen sollen, müssen ihre technischen Erwartungen und Erfahrungen widerspiegeln. Eine vertraute Umgebung, Werkzeuge, mit denen man gerne arbeitet und die Flexibilität, selbst das Analysetempo zu bestimmen: Wenn Mitarbeiter Daten so auswerten können, eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Unternehmen sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen. 

*Jürgen Mörth ist Director Sales Austria bei Qliktech.

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