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07.10.2009 Oliver Weiss

Zu viele verschiedene Tools behindern interne Prozesse

In einer Umfrage von Orange Business Services wurde Unified Communications als Maßnahme zur Produktivitätsverbesserung identifiziert.

In einer aktuellen Umfrage von Orange Business Services haben IT-Entscheider Unified Communications – die Vereinfachung und Integration aller Kommunikationsformen in einem Unternehmen – als mögliche Maßnahme zur Produktivitätsverbesserung identifiziert. Die Befragten sind der Meinung, dass die Integration mobiler Endgeräte, die Implementierung von Echtzeit-Tools wie Unified- und Instant Messaging sowie die Nutzung von Audio- und Desktop-Videokonferenzen positive Effekte auf die Effizienz in Unternehmen haben.

An der Umfrage haben europaweit rund 600 CIO von multinationalen Unternehmen unterschiedlicher Branchen teilgenommen. Die Befragung ergab, dass die Unternehmen durchschnittlich mindestens sieben verschiedene Kommunikations-Tools und – Applikationen unterstützen. Gerade die Vielzahl der Kommunikations-Tools ist aber eine immense Herausforderung für die interne Zusammenarbeit und verlangsamt letztlich Geschäftsprozesse und Entscheidungen, anstatt sie zu beschleunigen.

ZU VIELE KANÄLE Die CIO wurden außerdem gefragt, welche Probleme viele verschiedene Kommunikationskanäle für ihr Unternehmen mit sich bringen würden. 95 Prozent stimmten zu, dass die Verbesserung von Kommunikationstechnologien insgesamt einen sehr positiven Effekt auf die Produktivität hätte. Jedoch sind sie auch der Meinung, dass die Kommunikationsgeschwindigkeit als Ergebnis der wachsenden Anzahl an eingesetzten Kommunikations-Tools beeinträchtigt würde.

45 Prozent der befragten CIO bestätigten, dass multiple Kommunikationskanäle teilweise große Verzögerungen bei der Antwortzeit unter Kollegen ergeben, was negative Auswirkungen auf Geschäftsprozesse und Produktivität hat. 35 Prozent der Befragten stimmten außerdem zu, dass die unkoordinierte und ineffiziente Kommunikation unter Kollegen zu Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Terminen führt. Dies wirkt sich unmittelbar auf Verluste im Vertrieb und beim Umsatz aus oder kann zur Unzufriedenheit bei Kunden führen.

HERAUSFORDERUNGEN 41 Prozent der Befragten befassen sich momentan mit Strategien für Unified Communications (UC). 15 Prozent sind bereits dabei, ein UC-System zu testen und zu evaluieren. Sechs Prozent haben bereits eine UC-Lösung im Unternehmen implementiert. Die Bereiche Kundenservice und Vertrieb profitieren nach Meinung der CIO am meisten von Unified Communications: 33 Prozent sprachen sich für Kundenservices aus, 28 für Vertrieb.

Die größte UC-Herausforderung für Unternehmen ist nach wie vor der unstrukturierte und unkoordinierte Tool-Einsatz der Mitarbeiter. Der wirtschaftliche Erfolg, den die Integration von E-Mail-, Messaging- und Telefonsystemen verspricht, geht somit oft verloren. Unternehmen sollten daher im Zuge von UC-Projekten unbedingt auch sinnvolle Regeln für die Mitarbeiter aufstellen und Trends im Nutzungsverhalten genau beobachten.

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