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25.08.2010 idg/Oliver Weiss

Chancen für Anbieter von Unified Communications

Obwohl die Vorteile auf der Hand liegen, kommt Unified Communications bei Anwendern noch nicht so richtig an. Viele potenzielle Kunden fühlen sich anscheinend nicht ausreichend informiert.

In einer aktuellen Umfrage von Frost & Sullivan und dem IKT-Anbieter Aastra schätzen weniger als fünf Prozent der befragten Systemintegratoren, Service Provider, Berater, Distributoren und Reseller, dass der Großteil ihrer Kunden bereits Unified Communications (UC) einsetzt. Schuld an der Zurückhaltung scheint in erster Linie die schlechte Konjunktur der vergangenen Jahre zu sein. Fast 40 Prozent der Teilnehmer gaben an, der Großteil ihrer Kunden hätte ihre Investitionsentscheidungen auf Eis gelegt. Mit dem sich abzeichnenden Ende der Rezession wächst nun aber die Hoffnung in der Branche, dass die Kunden aufgeschobene Investitionen nachholen. So erwarten 65 Prozent der Befragten noch in diesem Jahr eine zunehmende Nachfrage nach kompletten UC-Paketen oder einzelnen Diensten.

Eines der Topthemen der kommenden Monate ist für 62 Prozent die Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk, gefolgt von Unified Messaging (42 Prozent). Das beste Geschäft erwarten 80 Prozent der Befragten in der Migration zur IP-Telefonie – diese ist streng genommen keine UC-Komponente, stellt aber eine Voraussetzung für die Verschmelzung von IT und TK und somit für die mögliche Nutzung bestimmter UC-Dienste dar. Überraschend geringe Verkaufschancen sehen die Befragten hingegen bei raumgroßen Videokonferenzsystemen (Telepresence).

Laut Umfrage stehen Kosteneinsparungen und Effizienz ganz oben auf der Liste der Motivationen zum Kauf einer UC-Lösung (beide 85 Prozent). Danach folgen Mobilität und Telearbeit (81 Prozent). Da effiziente Prozesse traditionell bei Finanzdienstleistern eine große Rolle spielen, sehen die Umfrageteilnehmer diesen Sektor als größten Abnehmer von UC-Lösungen. An zweiter Stelle kommt die IT- und Telekommunikationsbranche, gefolgt von Dienstleistern aus den Bereichen Immobilien, Consulting und Rechnungswesen.

Als größte Barrieren für die Einführung von UC bei Kunden nannten die Reseller damit verbundene Integrationskosten (42 Prozent) sowie die teuren Lizenzen für benötigte Anwendungen (40 Prozent), gefolgt von anderen Prioritäten bei den Kunden (38 Prozent) sowie dem eingeschränkten Wert von UC für den Großteil der Belegschaft (36 Prozent). Mehr als ein Viertel der Befragten gaben außerdem an, dass UC von vielen Kunden nur begrenzt registriert worden sei.

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