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23.09.2010 Christof Baumgartner

UC noch in den Kinderschuhen

Unified Communications (UC) spielt bei vielen Unternehmen aktuell noch eine untergeordnete Rolle. Das soll sich aber schon in den nächsten Monaten ändern, weil Investitionen, auf die während der Krise verzichtet wurde, nun nachgeholt werden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der IKT-Spezielist Aastra und das Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan unter Systemintegratoren, Service Providern, Consultern, Distributoren und Reselleren durchgeführt hat. Demnach gaben lediglich fünf Prozent der Studienteilnehmer an, dass die Mehrheit ihrer Kunden bereits UC-Lösungen anwenden. 65 Prozent der Befragten erwarten aber noch 2010 eine zunehmende Nachfrage nach kompletten UC-Paketen oder einzelnen Diensten. Als Hauptgrund für die bisherige Zurückhaltung identifiziert die Studie die vergangene Wirtschaftskrise. Mit deren Ende würden verschobene Investitionen nun nachgeholt. Den größten Nachholbedarf haben Handel, Produktion und öffentlicher Bereich. Die Gründe für die bisherige Zurückhaltung sind die Kosten. Demgemäß sehen mehr als 90 Prozent das europäische UC-Thema optimistisch und erwarten sich primär aus der aktuellen Verquickung zwischen IT und Telekommunikation die Erschließung neuer Geschäftsfelder.

WIRTSCHAFTLICHER FAKTOR IM VORDERGRUND Betrachtet man die einzelnen Dienste, die unter UC zusammengefasst werden, so messen ihnen die Umfrageteilnehmer unterschiedliche Vermarktungschancen bei. Eines der Topthemen der kommenden Monate ist für zwei Drittel der Befragten Fixed Mobile Convergence gefolgt von Unified Messaging (knapp die Hälfte). Das größte Geschäft wird allerdings in der Migration hin zu IP gesehen: 80 Prozent der Befragten gaben an, dass in diesem Bereich die meisten Aufträge zu erwarten seien, wobei diesem Thema in Großunternehmen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als im KMU-Bereich. Große Unternehmen fokussieren außerdem auf die UC-Mehrwerte »Contact Center« und desktopbasierte Kollaboration. »Für UC-Technologien Geld auszugeben, muss sich aus Sicht der anwendenden Unternehmen wirtschaftlich rechnen. Das gilt besonders für einzelne Module wie Fixed Mobile Convergence oder Video. Die Technik als Selbstzweck steht nicht im Vordergrund. Stattdessen sollen Arbeitsprozesse erleichtert und beschleunigt werden«, sagt Frederic Boone, Geschäftsführer Aastra Austria. An der Studie »UC Channel Survey 2010« nahmen europaweit 169 Unternehmen teil, 15 Prozent von ihnen stammen aus Österreich.

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