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17.06.2009 Christof Baumgartner/idg

UC wird vom Hype langsam zur Realität

Mehr als die Hälfte der Unternehmen haben eine UC-Lösung im Einsatz.

Unified Communications (UC) hat sich in den vergangenen zwei Jahren von einem vielzitierten Hype-Begriff zu einem Thema mit zunehmend praktischer Relevanz für Unternehmen entwickelt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat bereits eine UC-Lösung im Einsatz oder plant sie. Bei einem weiteren Viertel wird dies zumindest intensiv diskutiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Berlecon Research im Auftrag der Hersteller Damovo, Aastra und Cisco vorgenommen hat. 46 Prozent der Nutzer gaben demnach an, bereits einen Unified-Communications-Server im Betrieb zu haben, 16 Prozent würden dies planen.

Zwar haben 87 Prozent der befragten Firmen nach wie vor noch eine traditionelle Telefonanlage im Betrieb. Fast die Hälfte der Teilnehmer nutzt aber schon eine IP PBX, von 18 Prozent ist deren Einsatz geplant. Kostengünstige Telefonate über Voice over IP (VoIP) setzen immerhin schon 46 Prozent der Unternehmen ein – in einer entsprechenden Umfrage des Vorjahres waren es nicht einmal ein Drittel.

EFFIZIENZ UND KOSTENDRUCK Das technische Zusammenwachsen von IT und TK spiegelt sich auch in der Organisationsstruktur wider: 84 Prozent der Unternehmen haben eine integrierte IKt-Abteilung oder planen dies innerhalb der nächsten zwei Jahre. Dennoch unterscheidet sich der Stellenwert von IT und TK weiterhin: Während die IT die Geschäftsbereiche und ihre Prozesse aktiv unterstützen soll, herrscht mit Blick auf die TK häufig noch eine operative Sichtweise vor. Sie soll in erster Linie kostengünstig sein und reibungslos laufen. Immerhin erkennt mehr als die Hälfte der IKT-Entscheider den strategischen Stellenwert von TK an. Auch wenn in der Mehrzahl der Fälle die IKT-Abteilungen die Treiber bei der UC-Einführung sind, werden die Entscheidungen über die finanzielle, technische und organisatorische Umsetzung überwiegend vom Management und der Geschäftsführung getroffen.

Die Firmen versprechen sich dabei von UC vor allem eine bessere Kommunikation mit Kunden und eine effizientere Vernetzung der Mitarbeiter. Ein zentraler Grund für die UC-Einführung ist außerdem die Verbesserung von Geschäftsprozessen, um die Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen. Immerhin die Hälfte der Unternehmen erhofft sich mit UC eine Reduzierung der Kosten. Potenzial sehen die Befragten dabei insbesondere in der Konsolidierung der ITK-Infrastruktur, der Beschleunigung von Geschäftsprozessen und niedrigeren Telefonrechnungen. Das Potenzial, durch UC bei Administration und Wartung zu sparen, wird allerdings weniger wahrgenommen.

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