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21.03.2013 Wolfgang Franz/pi

Polycom baut Microsoft Lync-kompatibles Angebot aus

Neue Software für Real-Presence-Plattform erweitert Lync 2013-Interoperabilität von Polycoms Video- und Sprachlösungen.

Microsoft Lync.

Microsoft Lync.

© Microsoft

Polycom kündigt die breite Interoperabilität seiner Video- und Sprachlösungen für Microsoft Lync 2013 an. Dazu zählen neu qualifizierte Polycom Sprachlösungen und eine Softwareerweiterung der Polycom RealPresence-Plattform. Sie sorgt für die Interoperabilität zwischen Lync 2013 und dem gesamten Portfolio an Standard basierten Video Collaboration und Content Sharing-Lösungen von Polycom. Die neuen Ankündigungen unterstreichen die intensive Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Sie bauen auf 40 Video-, Sprach- und Content Sharing-Lösungen von Polycom auf, die kompatibel und optimiert für Microsoft Lync sind. Zusammen bieten Microsoft und Polycom das vollständigste UC&C-Portfolio zu den geringsten Gesamtbetriebskosten an.

"Mit dieser Ankündigung verfügt Polycom branchenweit über die breiteste Kompatibilität mit Lync", so Andy Miller, Präsident und CEO von Polycom. "Die Mehrheit von Unternehmen wählen heute Polycom und Microsoft vor anderen Anbietern für eine komplette UC&C-Lösung. Wir werden weiterhin gemeinsam daran arbeiten, dass unsere Kunden in Bezug auf Collaboration, Interoperabilität und Investitionsschutz mit unseren Lösungen sehr zufrieden sind. Die Kombination von Polycom und Microsoft Software sorgt für eine nahtlose UC-Lösung inklusive Video, Telefonie, Konferenzen und Collaboration – egal von wo und wann. Das erhöht die Produktivität in Unternehmen."

Polycom kündigt außerdem die native Integration und Microsoft Lync 2013 Qualifizierung für Polycom VVX Business Medientelefone an. Dazu zählen Polycom VVX 500- sowie VVX 600-Modelle. Die Modelle Polycom VVX 300 und VVX 400 erhalten die Qualifikation planmäßig in Q2 2013. Zusätzlich werden die Polycom RealPresence-Plattform, die HDX Series und die RealPresence Group Series Video Collaboration-Endpunkte im Juni als Lync 2013 kompatibel qualifiziert.  

Neue Software Erweiterungen der Polycom RealPresence-Plattform beinhalten Software Updates für den Polycom RealPresence Collaboration Server (RMX Series und Collaboration Server 800s) und für den RealPresence Virtualisierungs Manager (DMA).  Damit ist die Lync 2013 Interoperabilität für das komplette Polycom Videolösungs-Portfolio gegeben. Dazu zählen die neuen RealPresence Group Series, Executive Desktop Videosysteme, Mobile Video Apps und andere Endpunkte.
 
Mit diesen neuen Softwareanpassungen können Polycom und Microsoft Kunden Endpunkte und Infrastruktur nutzen, die auf offenen Standards basierte H.264 AVC oder SVC (Scalable Video Coding) Lösungen mit Lync 2013 kombinieren. Letztes Jahr stellte Polycom die erste auf offenen Standards basierte SVC-Implementierung für die gesamte Branche lizenzfrei zur Verfügung – unter anderem für das Unified Communications Interoperability Forum (UCI Forum) – mit dem Ziel der Akzeptanzerweiterung und der branchenweiten Kompatibilität (siehe Pressemeldung vom letzten Jahr). Microsoft hat auf offenen Standards basiertes SVC in Lync 2013 integriert. Letzten Herbst erweiterte Polycom die RealPresence- Plattform mit SVC. Damit steht Kunden 3-fach HD Multipoint Video zur Verfügung. Das führt zu besserer Skalierbarkeit, geringeren Gesamtbetriebskosten, verbesserter Leistungsfähigkeit sowie Vorwärts- und Rückwärtskompatibilität für Investitionsschutz.

Die Software-Erweiterungen ermöglichen auch Interoperabilität mit Lync 2013 für die kürzlich vorgestellte Polycom RealPresence Content Sharing Suite, einer Software Anwendung, mit der Lync-Nutzer Inhalte auf standardbasierten Video Collaboration Geräten (beispielweise raumbasierte Lösungen wie die Polycom HDX Systeme) oder über mobile Apps (z.B. die Polycom RealPresence Mobile 2.2 App) teilen können. Zudem beinhaltet die Erweiterung eine neue Terminplanungs-App, die in Lync 2013, Exchange und die Polycom RealPresence Lösungen integrierbar ist. So können Nutzer von Lync 2013 und traditionellen Video Endpunkten gemeinsame Meetings durchführen und dafür die bestehende Terminplanung von Microsoft Outlook nutzen.

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