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08.10.2009 Alex Wolschann

Citrix will Desktop-Virtualisierung revolutionieren

Citrix veröffentlicht mit Citrix XenDesktop 4 eine grundlegend neue Version seiner Desktop-Virtualisierungs-Lösung.

Citrix veröffentlicht mit Citrix XenDesktop 4 eine grundlegend neue Version seiner Desktop-Virtualisierungs-Lösung. Damit ebnet Citrix den Weg für eine Technologie, die erstmals auch für die breite Masse an Unternehmen und deren Millionen Mitarbeiter zugänglich wird. Während die Lösungen der ersten Generation meist nur für wenige Einsatz-Szenarien geeignet waren, handle es sich bei XenDesktop 4 mit seiner neuen FlexCast-Technologie um das branchenweit erste Produkt, das jedes Desktop-Virtualisierungs-Szenario in einer einzigen, integrierten Lösung unterstützt.

Dies sorge neben einem besseren Return-on-Investment (ROI) auch dafür, dass ab sofort Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Anforderungen an ihre Desktops von den Vorteilen der Virtualisierung profitieren können. Zudem erleichtere XenDesktop 4 laut Citrix das Desktop Computing, indem es alle Funktionalitäten von Citrix XenApp integriert. So könnten Kunden zukünftig ihre Applikationen je nach Bedarf sowohl auf physischen als auch auf virtuellen Desktops bereitstellen und nahtlos in ihre Desktop-Strategie einbinden. Um sicherzustellen, dass alle Nutzer auch bei grafikintensiven Anwendungen zu jeder Zeit höchste Performance erhalten, wurde die neue Version zusätzlich um die branchenführende HDX-Technologie erweitert.

Mit XenDesktop 4 baut Citrix Systems auf die über 20-jährige Partnerschaft mit Microsoft im Bereich der virtuellen Desktops: Durch das Microsoft System Center lassen sich virtuelle Desktops leichter verwalten; die neuen Features von XenDesktop 4 optimieren zudem den Nutzen von Microsoft Windows und Windows Server Plattformen. "2010 wird ein entscheidendes Jahr für die Desktop-Virtualisierung sein. Denn sie wird in Zukunft die Art und Weise, wie wir arbeiten und leben, revolutionieren", ist Mark Templeton, President und CEO von Citrix Systems überzeugt. "Vor 25 Jahren hat der PC die Welt auf den Kopf gestellt, indem er die individuelle Produktivität und Kommunikation radikal verbesserte. Und die Welt wird sich wieder verändern. Denn heutzutage ist der Arbeitsalltag der Menschen ein komplett anderer: vorangetrieben vom Internet und ständig neuen technischen Möglichkeiten. Diese Arbeit kann nicht mehr erledigt werden, wenn man an herkömmliche Desktops 'gefesselt' ist, die fest an ein Büro, ein Laufwerk oder ein bestimmtes Netzwerk gekoppelt sind. Die Desktop-Virtualisierung wird hier einen entscheidenden Beitrag leisten. Mit XenDesktop kann diese Revolution schon heute beginnen", so Mark Templeton weiter.

SCHNELL, EINFACH UND FLEXIBEL XenDesktop 4 vereinfache die Welt des Desktop Computings erheblich, da sich Desktops als On-Demand-Service auf jedem beliebigem Gerät bereitstellen lassen. Das Einbinden neuer Mitarbeiter nimmt so nur noch wenige Minuten in Anspruch. Auch neue Niederlassungen können in einem Bruchteil der Zeit mit Desktops versorgt werden.

Durch die Kombination aus zentraler Verwaltung einerseits und vollständiger Unabhängigkeit hinsichtlich der Endgeräte andererseits wird Unternehmen die Einführung von so genannten BYOC-Programmen (Bring Your Own Computer) erleichtert. Bei BYOC dürfen sich die Mitarbeiter bei der Beschaffung für einen Laptop ihrer Wahl entscheiden, anstatt einen Standard-PC der Firma zu nutzen.

Aber auch für Endnutzer bietet XenDesktop 4 entscheidende Vorteile. Die User sind nicht länger an ein bestimmtes Endgerät gebunden, sondern können je nach Wunsch einen PC, Mac, Thin Client, Laptop oder ein Netbook nutzen. Egal für welches Gerät sie sich entscheiden, sie erhalten immer sofortigen und sicheren Zugang zu ihrem vollständigen Windows-Desktop mit all seinen Inhalten. Die HDX-Technologie stellt dabei sicher, dass unabhängig vom Zugriffsort und der auf dem Back-End verwendeten Virtual Desktop-Technologie ein performantes Arbeiten möglich ist.

Das Herzstück von XenDesktop 4 ist die FlexCast Delivery-Technologie. Diese leistungsstarke neue Funktionalität bietet Kunden die Flexibilität, verschiedene Arten von virtuellen Desktops bereitzustellen, um die Anforderungen unterschiedlicher Benutzer-Typen abzudecken Dabei kann diese Zuordnung jederzeit geändert werden. Mit XenDesktop 4 und FlexCast können Kunden jede gewünschte Kombination der folgenden Virtual Desktop-Technologien einsetzen und diese nun erstmals durch eine zentrale Lösung verwalten:

- Für Mitarbeiter, die alle ähnliche Applikationen nutzen, ist ein gehosteter Share Desktop der sicherste und gleichzeitig kostengünstigste Ansatz. Dieses Modell bietet jedem Nutzer einen standardisierten und gesicherten Desktop und ist dabei ideal für Jobs geeignet, in denen eine spezifische Anpassung und Personalisierung der Desktop-Umgebung durch den einzelnen Benutzer nicht gewünscht oder benötigt wird. Durch die Unterstützung von bis zu 500 Nutzern auf einem einzelnen Server können mit diesem Desktop-Typ wesentlich mehr Kosten gespart werden als bei jeder anderen Virtual Desktop-Technologie.

- Für Mitarbeiter, die für ihre Arbeit hingegen stärker personalisierte Desktops benötigen, ist meistens der gehostete VM-basierte Desktop (üblicherweise als Virtual Desktop Infrastructure / VDI bezeichnet) die beste Lösung. Indem jeder Desktop in einer direkt zugeordneten virtuellen Maschine läuft, kombiniert diese Option die Vorteile der zentralen Verwaltung mit denen der Desktop-Personalisierung. Hier können ungefähr zwischen 60 und 70 Desktops pro Server unterstützt werden.

- Für Power-User, die professionelle High-End-Anwendungen nutzen, können auch Blade-PC-basierte virtuelle Desktops im Rechenzentrum eine attraktive Möglichkeit sein. Diese Alternative bietet alle Vorteile der Zentralisierung, stellt aber gleichzeitig eine dedizierte Rechenleistung für jeden Nutzer zur Verfügung, da pro Blade nur ein Desktop gehostet wird.

- Auch eine Reihe von innovativen Client-seitigen Optionen wird durch XenDesktop 4 unterstützt. Dazu zählt beispielsweise die Funktion, Desktops an die Endgeräte der Nutzer zu streamen, um sie dort lokal auszuführen. Diese einfache und kostengünstige Herangehensweise ist ideal für Kunden, die gerade mit der Desktop-Virtualisierung beginnen. Vorhandene PC-Investitionen werden damit genutzt und die Ausgaben im Rechenzentrum minimiert. Ideale Einsatzgebiete sind hier insbesondere Behörden oder Forschungseinrichtungen von Universitäten, in denen PCs ohne Festplatten verwendet werden, um einen hohen Datenschutz zu gewährleisten.

- In einigen Fällen ist es der einfachste Ansatz, virtualisierte Anwendungen auf traditionellen PCs mit einem lokal installierten Betriebssystem bereitzustellen. Die Applikationen werden im Rechenzentrum zentralisiert und den Benutzern entweder auf das Endgerät gestreamt oder als gehostete Anwendung zur Verfügung gestellt. Obwohl es sich hier noch nicht um komplett virtualisierte Desktops handelt, hat dieses Modell bereits zahlreiche Vorteile hinsicht ROI und Desktop-Management zu bieten. Dadurch wird es zu einem perfekten Ausgangspunkt für den Einstieg in die Desktop-Virtualisierung. Da virtuelle Anwendungen auch offline funktionieren, ist diese Möglichkeit außerdem eine beliebte Lösung für mobile Nutzer.

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