KMU holen bei Virtualisierung auf Detail - Computerwelt

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18.12.2009 Rudolf Felser

KMU holen bei Virtualisierung auf

Der Marktforscher IDC Österreich beleuchtet in seinem Report "Virtualization Survey Austria, 2010" den Status Quo für Virtualisierungslösungen am österreichischen Markt und kennt die Meinungen von CIOs zu diesem Thema.

Mittels eines Online-Surveys wurden 153 Interviews mit heimischen CIOs durchgeführt. Rund ein Viertel der befragten Unternehmen gab an, Server Virtualisierung überhaupt nicht zu betreiben. Besonders unter KMU ist der Anteil jener Unternehmen, die diese Technologie nicht nutzen, den Angaben von IDC Österreich zufolge relativ hoch. Im letzten Jahr konnten vor allem KMU als neue Virtualisierungskunden gewonnen werden.

Der Großteil der befragten Unternehmen nützt Virtualisierung bereits zwischen einem und drei Jahre. Insgesamt 18 Prozent setzen schon seit mehr als drei Jahren auf dieses Pferd.

Unter den Unternehmen, die bereits auf Virtualisierungslösungen zurückgreifen, planen vor allem Großunternehmen im nächsten Jahr Änderungen der Virtualisierungslösungen. Gründe für die angestrebten Änderungen sind in erster Linie in einer Vereinfachung des Servermanagements zu sehen, gefolgt von Kosteneinsparungen, und einer verbesserten Wartung.

Die wichtigsten Antriebsfaktoren für Virtualisierungsprojekte haben im Kern alle mit Einsparungsmöglichkeiten zu tun: geringere Hardwarekosten, gefolgt von geringeren Betriebskosten, einfacherem Management und besserer Performance lassen Unternehmen Virtualisierungsprojekte angehen. Den Antriebsfaktoren stehen auf der Seite der Hemmfaktoren vor allem Befürchtungen hinsichtlich der Software-Lizensierungskosten gegenüber. Auch der Mangel an Inhouse Expertise und die vermutete schwierige Implementierung bremsen Virtualisierungsvorhaben.

In der Studie werden außerdem noch unter anderem die verwendeten Virtualisierungstechnologien, Zahl der Serverapplikationen, Anzahl der physischen und virtuellen Server, die geschätzte Lebensdauer der virtuellen Maschinen und die Ablehnungsgründe analysiert. (pi/rnf)

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