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03.02.2010 Oliver Weiss

Applikationsvirtualisierung senkt Kosten für Client Management

Noch vor einigen Jahren wurde über die Anwendertauglichkeit von Applikationsvirtualisierung als Alternative zur klassischen Softwareverteilung an Clients heiß diskutiert. Heute ist Applikationsvirtualisierung in den Unternehmen dabei sich durchzusetzen.

Noch vor einigen Jahren wurde über die Anwendertauglichkeit von Applikationsvirtualisierung als Alternative zur klassischen Softwareverteilung an Clients heiß diskutiert. Heute ist Applikationsvirtualisierung in den Unternehmen dabei sich durchzusetzen: Laut einer aktuellen Studie der Beko-Tochter Brainforce stellt für Unternehmen neben der Gewährleistung der Client-Sicherheit die Implementierung eines zentralisierten und kostensenkenden Client-Management die größte Herausforderung dar. Auch ein modernes Betriebssystem hat einen hohen Stellenwert.

Die Reduktion der IT-Kosten hat auch größte Priorität bei der Umsetzung eines modernen Arbeitsplatzes im Unternehmen. Für gut zwei Drittel der Unternehmen stellt die Applikationsvirtualisierung eine Alternative zur klassischen Softwareverteilung an Clients dar. Die Anwender in den Unternehmen setzen zudem die höchsten Ansprüche an verbesserte Service Levels sowie die schnelle Einführung von Applikationen. Für die Studie "Client und Application Management" hat Brainforce im November vergangenen Jahres 2.000 Unternehmen aller Branchen und Größen in Deutschland und Österreich befragt.

Modernisierung des Betriebssystems 41 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, innerhalb der kommenden zwölf Monate ihr Betriebssystem modernisieren zu wollen. Bereits bis Ende 2010 planen 17 Prozent der Unternehmen, auf Windows 7 zu migrieren, weitere 18 Prozent wollen dies im Jahr 2011 realisieren. Vom neuen Microsoft Betriebssystem erwarten sich die Unternehmen insbesondere eine höhere Leistungsfähigkeit, erhöhte Sicherheit sowie eine verbesserte Zugriffsmöglichkeit von unterwegs. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen (47 Prozent) beabsichtigt, bis Ende 2011 Softwarekompatibilitäts-Tests durchzuführen, um zu prüfen, ob die aktuell eingesetzten Applikationen auch auf einem anderen Betriebssystem funktionsfähig sind.

Neben der Gewährleistung der Client-Sicherheit sehen die befragten Unternehmen vor allem zwei wesentliche Herausforderungen an eine leistungsfähige Client-Infrastruktur: Mit einem Mittelwert von 1,49 bewerteten die Unternehmen die Zentralisierung des Client Management als zweitwichtigste Anforderungen an eine Client-Infrastruktur, gefolgt von der Kostenreduzierung beim Client Management (Mittelwert 1,69) (1=sehr wichtig; 4=nicht wichtig).

Kommerzielle Lösungen zur Softwareverteilung stark verbreitet In 87 Prozent der von Brainforce befragten Unternehmen ist eine Lösung zur Softwareverteilung im Einsatz. Dabei verfügen mehr als 90 Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als 500 Clients über eine Lösung zur Softwareverteilung; hingegen setzen nur 60 Prozent der Unternehmen mit maximal 500 Clients eine solche Lösung ein. Drei Viertel aller befragten Unternehmen nutzen eine kommerzielle Lösung.

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