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10.02.2010 Thomas Mach

Mehr Bewegung im dynamischen Datacenter

Wertschöpfung in der Unternehmens-IT lässt sich auf viele Arten lukrieren. Besonderes Potenzial bietet Virtualisierung. Allerdings werden IT-Landschaften mittels ebendieser schnell hochkomplex, eine Herausforderung, der Hersteller unterschiedlich begegnen.

Virtualisierung wird heuer eine enorm wichtige Rolle für IT-Abteilungen in Unternehmen einnehmen. Die Herausforderung dabei liegt im Management der virtualisierten Welten. Doch diese Herausforderung kann mit professioneller Hilfe bewältigt werden.

»Virtualisierung wird auch 2010 ein dominierendes Thema für die Unternehmens-IT bleiben«, prophezeit Michel Lepert, Vice President Western Europe beim Systemintegrator Bull. Der Virtualisierungsmarkt habe mittlerweile eine »gewisse Reife erreicht«, laut Lepert befinde sich der Markt in der »dritten Generation der Virtualisierung«. Dabei werde der Fokus auf die durch Virtualisierung erzielte Wertschöpfung gelegt. »Und nicht mehr wie bisher auf die Technologie selbst.«

Kunden würden zunehmend erkennen, dass »Virtualisierung alleine kein Allheilmittel« sei. »Was heute zählt, sind strategische Überlegungen zur Unterstützung des Geschäftserfolges durch Flexibilität und optimale Nutzung aller Ressourcen.« Dabei würden sich Fragen wie »welchen RoI kann ganzheitliche Virtualisierung der Infrastruktur bringen« oder »welche Strategien nutzt das Unternehmen, um seine IT-Landschaft im Storage-, Server- und Desktop-Bereich zu optimieren« stellen. Anwender würden beim Thema Virtualisierung zunehmend erkennen, dass »Produkte alleine keine Probleme lösen, sondern zusätzliche Komplexität bedeuten« können.

GEÄNDERTE BEDINGUNGEN Dementsprechend werde erhöhte Flexibilität, »die es ermöglicht, auf veränderte Geschäftsprozesse rasch zu reagieren«, inzwischen höher bewertet als reine Kostenreduktion. »Die neueste Generation der Virtualisierung bringt für Systemintegratoren wie Bull eine große Chance. Wir liefern unseren Kunden Wertschöpfung in den Projekten. Ein Ansatz, der immer stärker honoriert wird.«

Doch nicht nur Bull reicht Kunden in Sachen Virtualisierung eine helfende Hand. Ende Jänner gaben Cisco, Netapp und Vmware bekannt, die bestehende, langjährige Zusammenarbeit zu erweitern, indem eine gemeinsame Architektur für virtualisierte Datacenter auf den Markt gebracht wird. Diese soll Kunden mehr Effizienz, Dynamik und Sicherheit bieten, im Mittelpunkt stehe dabei eine »End-to-End-Architektur für sichere Mandantenfähigkeit«, wie Ewald Glöckl, Regional Manager Austria and Eastern Europe bei Netapp, erläutert. Diese sorge dafür, dass »bei der gemeinsamen Nutzung einer Cloud-Infrastruktur durch Kunden oder einzelne Geschäftsbereiche und Abteilungen im Unternehmen sämtliche IT-Ressourcen und Anwendungen sicher und transparent bereitstehen« würden.

»Cisco, Netapp und Vmware haben die Möglichkeit, gemeinsam für Bewegung im Datacenter zu sorgen. Wir teilen die Vision eines dynamischen Datacenters, das Cloud Computing ermöglicht und Unternehmen, Systemintegratoren sowie Dienstleistern die Bereitstellung von IT as a Service erlaubt.« Die IT werde so zur »dynamischen Komponente mit hoher Effizienz, die sich wechselnden Geschäftsanforderungen« anpasse. Dabei gelte es strenge Infrastrukturvorgaben zu erfüllen.

»Die Virtualisierung der Infrastruktur aus Netzwerk, Servern und Storage verändert die Gestaltung moderner Datacenter grundlegend«, ergänzt Vmware-CEO Paul Maritz. »Mit Vmware vSphere und Technologien von Cisco und Netapp schaffen wir im dynamischen Datacenter die Rahmenbedingungen für private und öffentliche Cloud-Services einschließlich dem Verschieben von Daten und Applikationen zwischen Clouds.«

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