Gastkommentar: Harmonisch virtuelle IT Detail - Computerwelt

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21.04.2010 Christian Winkelbauer*

Gastkommentar: Harmonisch virtuelle IT

In vielen IT-Organisationen haben sich zwei Lager gebildet: Die Flexiblen wollen mit Virtualisierung die IT-Infrastruktur agiler machen, die Kontrollfreudigen hingegen verfechten starke Kontrollprozesse bei entsprechenden Projekten.

Frei nach dem Motto: Ohne Kontrolle geht es nicht. Es überrascht nicht, dass beide Lager nur schwer zusammen finden. Es kommt wie überall auf die richtige Balance an. Flexibilität darf nicht zu unkalkulierten Risiken führen. Kontrolle darf das Virtualisierungsprojekt nicht lähmen. Sieben Prinzipien helfen, Virtualisierungsprojekte harmonisch zwischen den Polen zu managen.

Veränderungen zulassen: Veränderungen können manuell oder automatisiert entstehen, geplant oder ungeplant, autorisiert oder unautorisiert. Ein effektiver Service-Management-Ansatz setzt sich aus allen möglichen Kombinationen zusammen.

Nur Best Practice-Prozesse: ITIL bietet zwar Best Practices für Configuration-Management-Prozesse, doch keine Hinweise zu Virtualisierungsprojekten. Unternehmen müssen darauf achten, dass sie virtuelle Infrastruktur in den Prozessablauf integrieren. Indem Workflows für die virtuelle Infrastruktur optimiert werden, kann die IT-Abteilung ein einziges, integriertes Set von Prozessen und Changes kontrollieren.

Nur im Ausnahmefall managen: Nicht jeden Zwischenfall kann der IT-Manager bearbeiten. Event Mangement macht klar, welche Zwischenfälle einer Intervention bedürfen. Genauso wenig kann jede Änderung in der virtuellen Umgebung gemanaged werden.

Echtzeit-Überblick über IT: – Veränderungen in virtuellen Umgebungen sind normal. Nur mit einem umfassenden Überblick über die IT-Infrastruktur können Manager Veränderungen in physischen und virtuellen Ressourcen managen. Informationen sollten daher in einer CMDB gebündelt sein.

Automatisieren und integrieren: Automation unterstützt bei der Kontrolle, ohne die Flexiblität zu beeinflussen.

Vermeiden von virtuellem Server Sprawl: Um Server Sprawl in physischen Umgebungen zu vermeiden haben viele Unternehmen Prozesse aufgesetzt, die Change und Konfiguration von physischen Servern kontrollieren. Bei virtuellen Servern müssen diese Prozesse noch optimiert werden.

Heterogenität annehmen: Ein typisches Rechenzentrum besteht aus verschiedensten Komponenten. Mit einem integrierten Business-Service-Management-Ansatz können heterogene IT-Umgebung verwaltet werden.

* Christian Winkelbauer ist Country Manager Österreich bei BMC Software.

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