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13.07.2010 Oliver Weiss

Neues Lizenzmodell für vCenter

VMware hat für vCenter, eine Management-Lösung für virtualisierte Umgebungen, ein neues Lizenzmodell bekannt gegeben: Statt die Preise wie bisher auf Basis physikalischer Hardware zu berechen, berechnen sich die Lizenzen jetzt nach der Anzahl gemanagter virtueller Maschinen.

VMware baut seine Cloud Computing-Plattform weiter aus: Die Virtualisierungs-Plattform vSphere gibt es ab sofort in der Version 4.1 mit einer Reihe an Erweiterungen. Außerdem erweitert VMware seine Management-Produktfamilie vCenter um zwei Lösungen des im Februar von EMC übernommenen Unternehmens Ionix IT. Sie vereinfachen die Verwaltung virtueller Umgebungen. Eine dritte Neuerung betrifft das Lizenzmodell der vCenter-Familie: Statt wie bisher die Lizenzen pro physikalischem Host festzusetzen, werden die Lizenzen ab 1. September 2010 pro gemanagter virtueller Maschine vergeben. Damit trägt VMware den Kundenansprüchen Rechnung, im Cloud Computing- Zeitalter eine bessere Vergleichbarkeit zwischen Software-Kosten und tatsächlichem Nutzwert herzustellen.

Neuerungen bei vSphere 4.1 - Zwei Mal größere Ressourcen-Pools mit drei Mal mehr Management-Power: Nachdem die Virtualisierungslösung noch weiter skaliert wurde, bietet VMware vSphere 4.1 jetzt doppelte Computing-Ressourcen innerhalb eines einzigen Pools. Dadurch kann vCenter Server jetzt bis zu 10.000 virtuelle Maschinen verwalten und managen – drei Mal mehr als bisher.

- Bis zu 25 Prozent bessere Leistung und weniger Kosten pro Applikation: Durch die in VMware vSphere 4.1 neu integrierte Memory-Kompressions-Technologie wird gewährleistet, dass das System nun auch bei sehr großer Beanspruchung stabil bleibt, 25 Prozent performanter läuft als bisher und eine noch höhere Konsolidierungsratio erzielt wird. Kunden profitieren davon durch geringere Kosten pro Applikation, eine für den Nutzwert von Virtualisierung ausschlaggebende Maßzahl.

- Fünf Mal schnellere Migration virtueller Maschinen: Durch Tempo- und Skalierungserweiterungen bei VMware vMotion können virtuelle Maschinen jetzt nicht nur bis zu fünf Mal schneller als bisher verschoben werden, sondern es sind auch bis zu acht (statt bisher zwei) Verschiebungen auf einmal möglich.

- Neues Netzwerk- und Speicher I/O Controlling: Das in vSphere 4.1 integrierte I/O Controlling für Speicher und Netzwerk stellt virtuellen Maschinen Ressourcen für Speicher und Netzwerk entsprechend priorisierter Geschäftsanforderungen zur Verfügung – so wie Distributed Resource Scheduler (DRS) die Computing-Ressourcen von vSphere-Clustern und -Pools managt. vSphere Netzwerk und Speicher I/O bietet granulare Kontrolle darüber, wie Applikationen auf Shared Storage- und Netzwerk-Ressourcen zugreifen. Administratoren können für jede virtuelle Maschine Prioritäten einrichten – vSphere 4.1 übernimmt dann dementsprechend automatisch die Zuteilung.

- Offene Integration in die Speicher-Umgebung: vSphere 4.1 unterstützt nun noch mehr Betriebssysteme, Endgeräte, Applikationen und Service Provider. Durch die Einführung der neuen Speicher-API-Schnittstelle für Array-Integration, ermöglicht vSphere 4.1 eine schlanke Integration mit VMware’s Speicher-Partnern. Dadurch ist die Schnittstelle in Cloud-Umgebungen sehr effizient und performant.

vSphere 4.1 kann je nach Bedarf in Paketen für kleine und mittelständische Kunden bis hin zu Enterprise-Ansprüchen bezogen werden. Der Startpreis für KMUs liegt bei 83 US-Dollar pro Prozessor, die Enterprise-Edition beginnt bei 3.495 US-Dollar pro Prozessor.

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