S&T: Desktop-Virtualisierung bringt bis zu 40 Prozent Kostenersparnis Detail - Computerwelt

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21.07.2010 Christof Baumgartner

S&T: Desktop-Virtualisierung bringt bis zu 40 Prozent Kostenersparnis

Noch immer steht das Kostensparen ganz oben auf der Liste der Unternehmen. Nach den Servern geht es jetzt auf den Desktop. S&T hat VDI intern getestet und wird weiterhin darauf setzen.

Die Virtualisierung von Server-Infrastruktur ist gang und gebe und wird in vielen Unternehmen eingesetzt. Das ist jedoch längst nicht das Ende der Virtualisierungs-Fahnenstange. Um hohe Betriebskosten in der IT zu senken und nachhaltig wirtschaftliche Umgebungen aufzubauen, identifizieren Studien von Gartner den Betrieb und Support von Desktops als zweithöchste Kosten- und Einsparungsstelle. »Bei der Desktop-Virtualisierung wird das Computing Environment vom Endgerät entkoppelt. Die Anwender greifen jederzeit und von jedem Ort gesichert über das Internet auf ihre gewohnte Arbeitsumgebung zu, die zentral gemanagt wird«, erklärt Damianos Soumelidis, Country Manager von S&T Austria.

Durch die Standardisierung auf der Ebene des Betriebssystems und zunehmend auch auf Applikationsebene, ist der VDI (Virtual Desktop)-Betrieb wesentlich günstiger als herkömmliche Umgebungen. »Virtualisierte Desktop-Umgebungen sind einfacher zu verwalten und zu administrieren. Sie bieten ein Höchstmaß an Sicherheit und nutzen vorhandene Kapazitäten wie Server, Storage und Internet-Bandbreite optimal aus«, so Soumelidis weiter und kommt zu dem Schluss, dass die Gesamtkalkulation für VDI-Projekte Einsparungmöglichkeiten von bis zu 40 Prozent bringen würde. S&T hat nun ein internes Pilotprojekt zum Thema VDI durchgeführt.

Hauptmotivation für das VDI-Pilotprojekt war laut Soumelidis, die führenden Technologien mit ihren Besonderheiten kennenzulernen.

KOSTEN WERDEN IN KONZEPTION ENTSCHIEDEN Sensibler als erwartet stellte sich dabei die Evaluierungsphase dar. Damit VDI seinem Argument als Kostensparer gerecht wird, müssten laufende Aufwände einbezogen und die Größe exakt bestimmt werden. Dazu würde unter anderem die Berechnung der Nutzer zählen, die über laufende Server- und Storage Infrastruktur getragen werden beziehungsweise der Kostenvergleich mit anstehenden Hardware-Investitionen. »In der Konzeption werden die Kosten entschieden. Hier ist darauf zu achten, dass besondere Anforderungsprofile berücksichtigt und Investitionen in einem vernünftigen Zeitaum rentabel werden«, bestätigen die S&T Experten. Am besten bewährte sich das Prinzip der Virtualisierung bei großen Teams mit standardisierten Arbeitsplätzen und dort wo Security hohe Priorität hat. Im Standardfall zeigten sich die verfügbaren Hardware-Kapazitäten jedoch als unkritisch. Moderne Server- und Speichersysteme seien bereits dermaßen leistungsfähig, dass eine höhere Auslastung sogar aus Effizienzgründen angestrebt werden sollte, so das Fazit. Die eigentlichen VDI-Gewinner aber sind Betrieb und Administration. »Mit VDI kann ein System-Engineer statt bis 400 Arbeitsplätze locker 2.000 Desktops betreuen. Die Administratoren waren begeistert, wie einfach die Verwaltung von Benutzern und Applikationen zu bewältigen ist.«

Ein wichtiger Aspekt ist das vertraut machen der Anwender mit der VDI-Umgebung. Die Rückmeldungen der Kollegen hat S&T Austria selbst zu einer Umstellung bewogen. »Plötzlich kann man über jede Internetanbindung seinen Arbeitsplatz erreichen. Die Vorteile werden den Benutzern nach und nach bewusst. VDI zählt auf längere Sicht zu den wichtigsten Kostensparern für Unternehmen«, so Soumelidis.

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