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23.08.2010 Rudolf Felser

Windows 7-Migration mit Architektur-Upgrade verbinden

Das Beratungshaus centracon empfiehlt, die Umstellung auf Windows 7 mit weiteren Innovationen zur Gestaltung der IT-Arbeitsplätze zu kombinieren.

Weil Microsoft bald die Unterstützung für Windows XP einstellt, regen die Marktforscher von Gartner wegen der oft längeren Realisierungsprojekte einen frühzeitigen Migrationsstart an. Denn je größer ein Unternehmen ist, desto komplexer gestalten sich aufgrund vielfältiger Anforderungen die Abhängigkeiten zwischen Betriebssystem, Anwendungen und personenbezogenen Einstellungen. Die Technologie- und Managementberatung centracon denkt noch einen Schritt weiter. Sie empfiehlt sogar, eine geplante Umstellung auf Windows 7 direkt mit weiteren Innovationen zur Gestaltung der IT-Arbeitsplätze zu kombinieren und so "die Architektur zukunftsfähig zu machen". Dazu gehöre beispielsweise der Einsatz von Virtualisierungstechnologien.

"Seit der Einführung von Windows XP hat sich sehr viel verändert, deshalb reicht es im Regelfall nicht aus, eine bloße Migration des Betriebssystems der dezentralen Desktops vorzunehmen", sieht der centracon-Consultant Marcus Zimmermann einen deutlich weitergehenden Handlungsbedarf. So müssten sich die IT-gestützten Arbeitsplätze von morgen insbesondere dadurch auszeichnen, dass sie ortsungebunden, flexibel einsetzbar und relativ unabhängig von der Infrastruktur sind. Dazu werde eine Architektur benötigt, die aus hochstandardisierten, modularen Services besteht und dem Anwender auch mobil die gewünschte Individualität ermöglicht.

"Diesen Erfordernissen werden sich die Unternehmen sowieso widmen müssen. Doch eine Umstellung auf Windows 7 und eine zukunftsgerichtete Neukonzeption der Architektur in unabhängigen Projekten zu realisieren, erzeugt im Vergleich zur gleichzeitigen Realisierung deutlich höhere Gesamtkosten", warnt Zimmermann vor einem zu kurzsichtigen Fokus auf die reine Windows-Migration. Dies bedeute, dass auch weitergehende Technologien zu bewerten sind. Dazu zählt Zimmermann einerseits die zwar noch in der Entwicklung befindlichen, aber trotzdem schon in zukunftsorientierte Konzepte einzubeziehende Client Hypervisor-Lösungen. Andererseits gehören für ihn die Desktop-Virtualisierung, das Desktop-Sharing, die Anwendungsvirtualisierung sowie die Virtualisierung von Einstellungen unbedingt dazu.

"Nicht jede dieser Technologien bietet zwangsläufig für jedes Unternehmen einen sinnvollen Nutzen", warnt Zimmermann jedoch vor innovativem Übereifer. "Deshalb ist es wichtig, die Stärken der einzelnen Technologien und der dahinter liegenden Produkte mit Blick auf die individuellen Bedürfnisse des betreffenden Unternehmens genau herauszuarbeiten." (pi/rnf)

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