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14.10.2010 Roland Kissling

Windows am Mac: Parallels 6 im Test

Selbst Besitzer eines Macintosh müssen gelegentlich auf Windows zurückgreifen – vor allem dann, wenn Spezialsoftware für den geliebten Apple noch nicht verfügbar ist. Wir haben getestet, was das neue Parallels 6.0 kann.

Seitdem auch Intel-Chips im Mac verbaut werden, ist der Parallelbetrieb von Windows Betriebssystemen unter Mac OS X 10.5 und höher problemlos möglich.

Dafür gibt es das bereits von Haus aus in Mac OS verfügbare Bootcamp – oder aber Spezialsoftware wie VMWare Fusion oder Parallels. Wenn man mit Windows nur gelegentlich arbeiten will, reicht auch das kostenlose Bootcamp. Hier kann man sich nach der Installation beim Neustart entscheiden, unter welchem Betriebssystem der Computer gestartet werden soll.

WINDOWS PROGRAMME LAUFEN VOM DOCK AUS Wesentlich komfortabler fährt man aber mit Parallels, dessen aktuellste Version 6.0 derzeit für 79,99 Euro verfügbar ist. Windows kann hier parallel zum bereits laufenden Mac OS gestartet werden, und zwar im leicht wechselbaren Fenster-, Kohärenz- oder Vollbildmodus. Besonders genial ist der Kohärenzmodus: hier werden alle Windows-Programme mittels eigener Leiste direkt in Mac OS integriert und können auch direkt über das Dock gestartet werden. Die Fenster werden ebenso wie Mac-Programme angezeigt, lediglich an den sanften roten Strichen ist die Windows-Herkunft sichtbar. Windows-Programme lassen sich damit generell so nutzen, als ob sie Mac-native Programme wären. Obwohl die Betriebssysteme auf unterschiedlichen Partitionen liegen, kann man auch von Windows aus auf die Mac-Ordner zugreifen, und diese umbenennen, löschen oder verschieben. Im Mac’schen Finder wiederum können Dateien direkt mit Windows-Software geöffnet werden.

Die Keyboard-Bedienungsprobleme von Windows unter Mac lassen sich zwar System-bedingt nicht vollständig, mittels Keyboard-Zuordnungen aber weitgehend aus der Welt schaffen. Ein nettes Feature in der neuen Version ist auch die automatische Migration von Favoriten aus Internet Explorer, Firefox oder Chrome unter Windows in den Standard Mac-Browser.

40 PROZENT SCHNELLER Das seit September verfügbare Parallels 6 schlägt die Vorgängerversion bei der Performance von 3D Grafik und dem Hochstarten von Windows um rund 40 Prozent. Auch die Datei-Verwaltung auf USB-Laufwerken, im Netzwerk und auf gemeinsam verwendeten Ordner geht nun deutlich schneller. Auf unserem Macbook 2.4 mit 4 GB RAM ließ sich Windows 7 in der selben Geschwindigkeit betreiben wie Mac OS.

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