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23.11.2010 Michaela Holy

Schulen setzen auf Desktop-Virtualisierung

Der Sparzwang der Länder zwingt öffentliche Lehranstalten zu innovativen IT-Projekten: Sie greifen zu virtualisierten Desktops von VMware. VMware View reduziert dabei Betriebs- und Wartungskosten bei PC und Desktop.

Um dem Sparzwang der öffentlichen Haushalte zu begegnen, lassen sich IT-Leiter österreichischer Bildungseinrichtungen neue Methoden einfallen, trotz Budgetkürzungen den wachsenden Herausforderungen begegnen zu können. Um Ausgaben vor allem bei teurer Hardware, aber auch bei Administrierung und Wartung deutlich zu reduzieren, setzen immer mehr Fach-, Berufs-, Ober- und Hochschulen auf virtualisierte Desktops mittels VMware.

Punkten kann VMware View vor allem durch wesentlich geringere Kosten bei der Administration virtueller Desktops als bei bestehenden, physikalischen PC. Außerdem lassen sich Updates und neue Systeme schneller und zentral aufsetzen und wiederherstellen, und auch zeitnahe und kostengünstig auf neue Betriebssysteme wie Windows 7 migrieren. Statt alle paar Jahre teure neue PCs anschaffen zu müssen, können wesentlich billigere Thin Clients oder auch nur Desktops eingesetzt werden, da alle Daten zentral im Rechenzentrum vorliegen.

Doch nicht nur die Sparmaßnahmen sind ein Treiber für den Einsatz von VMware View. Da immer mehr digitale Informationen in den Netzwerken der Bildungsinstitutionen vorliegen, profitieren auch Lehrer, Schüler und Professoren von der Desktop-Virtualisierung. Denn diese ermöglicht es den Usern, jederzeit von zuhause oder unterwegs auf die zentral gespeicherten Daten zugreifen zu können – egal, welches Endgerät sie benutzen.

„Gerade viele Studenten bringen in Vorlesungen und Seminare ihre eigenen Laptops und Smartphones mit. VMware View ermöglicht den Bildungsorganen, ihre Informationen, die sie herausgeben möchten, gesichert an die Schüler- und Lehrkreise herauszugeben, die dazu berechtigt sind“, erklärt Horst Robertz, bei VMware zuständig für den Public Sector.

So setzt die Handelsakademie (HAK) in Linz beispielsweise bereits seit Sommer 2008 auf ein zentrales Desktop-Management mit einer speziell auf die Situation in der Schule zugeschnittenen Gesamtlösung. Neben der Verlängerung der PC-Lebenszyklen wurden die Kosten für PC-Neuanschaffungen und die Gesamtbetriebskosten (TCO) der Desktoprechner verringert. „Der Entschluss mit VMware View als erste Österreichische Schule unseren Desktopbereich zu virtualisieren, war für uns eine strategische Entscheidung und das Ergebnis – eine maßgebliche Kosten- und Energiereduktion – hat allgemein überzeugt. Für uns als sehr kleines IT-Team (zwei Mitarbeiter) bedeutet die Lösung durch verringerte Wartungs- und Servicezeiten und höhere Sicherheit einen großen Fortschritt”, sagt Hermann Zirknitzer, IT Management HAK-HAS Linz.

„Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der VMware-Lösung gemacht und sehen potenzielle Entwicklungsmöglichkeiten. Die Desktop-Virtualisierung bedeutet einen nachhaltigen Fortschritt sowohl für den Unterricht als auch für selbstständige Lernphasen der Schüler, die bald von ihren Laptops auf die zentral gesteuerten Desktops zugreifen werden können“, so Hermann weiter.

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