Leiner bekommt Probleme mit AppSense in den Griff Leiner bekommt Probleme mit AppSense in den Griff - Computerwelt

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26.11.2013 Rudolf Felser/pi

Leiner bekommt Probleme mit AppSense in den Griff

Mit AppSense hat die Rudolf Leiner Ges.m.b.H ihr Performance-, Anwendungs- und Benutzermanagement für 4.000 IT-Arbeitsplätze optimiert.

Von Anfang an spielten AppSense-Technologien für den Betrieb der Citrix-Infrastruktur bei Leiner eine Rolle.

Von Anfang an spielten AppSense-Technologien für den Betrieb der Citrix-Infrastruktur bei Leiner eine Rolle.

© peshkova - Fotolia.com

Das Möbelhandelsunternehmen Rudolf Leiner Ges.m.b.H kann auf eine mehr als hundertjährige Firmengeschichte zurückblicken: Bereits im Jahr 1910 eröffnete Firmengründer Rudolf Leiner Senior das Stammhaus in St. Pölten. Seit den 1950er Jahren expandierte das Unternehmen kontinuierlich und betreibt mittlerweile 18 Einrichtungshäuser in ganz Österreich. Daneben ist auch die international erfolgreiche Möbelhauskette kika aus dem Familienbetrieb hervorgegangen. Die kika/Leiner-Gruppe zählt heute mit rund 7.500 Mitarbeitern an 73 Standorten in sieben Ländern und einem Jahresumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro zu den führenden Möbelhandelsunternehmen Europas.

Im IT-Bereich verfolgt Leiner schon seit vielen Jahren eine zentrale Strategie. Bereits mit der Einführung von Windows an den Arbeitsplätzen setzte man Citrix-Technologie ein, um Geschäftsapplikationen aus einem Rechenzentrum zur Verfügung stellen zu können. Alle Schlüsselanwendungen wie Microsoft Office, Microsoft Dynamics AX sowie die Terminal-Emulation für das Mainframe-System werden heute auf einer XenApp-Infrastruktur im Rechenzentrum in St. Pölten betrieben und den Anwendern über das Unternehmensnetzwerk zugänglich gemacht. Das Handelsunternehmen konnte seine Client-Hardware dadurch sehr schlank halten: Die rund 4.000 IT-Arbeitsplätze in den Leiner- und kika-Niederlassungen sind zum großen Teil mit wartungsarmen Thin Clients ausgestattet. Nur die Kassensysteme sowie Anwendungen für die Küchen- und Wohnraumplanung laufen als lokal installierte Applikationen auf klassischen PC.

Von Anfang an spielten AppSense-Technologien für den Betrieb der Citrix-Infrastruktur bei Leiner eine Rolle. "In den ersten Jahren hatten wir häufig Probleme mit Anwendungen, die eigentlich nicht für den Betrieb in einer Terminal-Server-Umgebung entwickelt worden waren", berichtet Ernst Zechmeister-Machhart, Verantwortlicher für IT-Infrastructures der Rudolf LEINER Ges.m.b.H. "Einzelne Applikationen beanspruchten die komplette CPU-Leistung der zentralen Server für sich – so wäre in der Multi-User-Umgebung ein performantes Arbeiten für die Anwender nicht möglich gewesen."

Mit einer AppSense-Lösung konnte die IT-Organisation diese Problematik in den Griff bekommen. Der Performance Manager aus AppSense DesktopNow ermöglichte es dem Unternehmen, den einzelnen Applikationen feste Systemressourcen wie CPU-Leistung, Speicher oder Festplattenplatz zuzuweisen und so die Performance der Umgebung zentral zu kontrollieren. "Nur mit der AppSense-Technologie waren wir in der Anfangsphase in der Lage, alle benötigten Geschäftsapplikationen in der Citrix-Umgebung zum Laufen zu bringen und damit die Infrastruktur flächendeckend für das Unternehmen zu nutzen", sagt Ernst Zechmeister-Machhart. "Das Performance-Management von AppSense ist auch heute noch eine Schlüsseltechnologie für uns: Durch die granulare Steuerung der Ressourcennutzung sichern wir hohen Benutzerkomfort beim Zugriff auf geschäftskritische Anwendungen und maximieren gleichzeitig die Benutzerdichte auf den Servern. Die optimale Auslastung von CPU und Speicher hilft uns, Infrastrukturkosten zu reduzieren."

AN DEN ANWENDER ANPASSEN
Der Einsatz der AppSense-Technologie bei Leiner beschränkt sich jedoch nicht auf das Performance-Management: Das Unternehmen setzt heute alle Komponenten von AppSense DesktopNow ein, um die zentrale Anwendungs- und Desktop-Bereitstellung für die über 7.000 IT-Anwender zu optimieren.

Ein wichtiger Aufgabenbereich ist dabei die Verwaltung der anwenderspezifischen Konfigurationen und Berechtigungen: Das Profilmanagement der Citrix XenApp-Umgebung von Leiner wird heute komplett über die User Virtualization-Technologie von AppSense abgewickelt. Sämtliche Benutzereinstellungen lassen sich damit vom Betriebssystem und den Applikationen abstrahieren und in einer zentralen Datenbank speichern. Sobald sich der Benutzer an seinem Arbeitsplatz anmeldet, werden diese Informationen dynamisch in die Desktop-Umgebung geladen. Dabei kann die AppSense-Technologie kontextabhängige Faktoren - also zum Beispiel das Endgerät oder den Ort, von dem der Anwender zugreift – automatisch berücksichtigen.

"In der Praxis können wir unseren Anwendern so in jeder Situation den passenden Benutzerarbeitsplatz zur Verfügung stellen", erläutert Ernst Zechmeister-Machhart. "Wenn beispielsweise die Kundenberater in unseren Einrichtungshäusern sich im Laufe eines Arbeitstages an unterschiedlichen Rechnern anmelden, wird immer automatisch der jeweils nächstgelegene Drucker als Standard-Drucker ausgewählt. Damit erleichtern wird das flexible Arbeiten im Verkaufsbereich enorm. Theoretisch können sich unsere Anwender an jedem beliebigen Unternehmens-Rechner innerhalb Europas anmelden und finden sofort ihre persönliche Desktop-Umgebung vor."

Hohen Benutzerkomfort stellt die IT-Abteilung auch durch kurze Anmeldezeiten sicher: Mit der AppSense-Technologie konnten die Administratoren vollständig auf komplexe Logon-Skripte verzichten. Stattdessen werden beim Start der Benutzer-Sitzung nur die unmittelbar benötigten Benutzereinstellungen geladen – alle weiteren applikationsspezifischen Konfigurationen stellt die AppSense-Lösung automatisch beim Start der jeweiligen Anwendung bereit. "Die intuitive und unkomplizierte Verwaltung der Benutzereinstellungen nimmt uns im Alltag viel Arbeit ab und trägt gleichzeitig dazu bei, Wartezeiten bei der Benutzeranmeldung zu beseitigen", so der IT-Verantwortliche.

LIZENZEN GESPART
Aus Administratorsicht bietet die AppSense-Lösung heute noch weitere Vorteile für den Betrieb der Citrix-Infrastruktur. In der Anfangsphase wurden etwa Benutzersitzungen beim Wechsel des Arbeitsplatzrechners häufig nicht beendet, sondern blieben auf den Citrix-Servern weiterhin geöffnet. So waren Benutzer oft mehrfach in der Citrix-Umgebung angemeldet. Mit AppSense-Technologie ließ sich auch diese Herausforderung lösen: "Wir haben durch die verbesserte Verwaltung der Benutzer-Sessions in Summe rund 300 bis 400 Citrix-Lizenzen eingespart und damit die Wirtschaftlichkeit der Umgebung deutlich verbessert", sagt Ernst Zechmeister-Machhart.

Darüber hinaus sorgt die AppSense-Lösung heute auch für eine hohe Sicherheit der Citrix-Infrastruktur. Mit DesktopNow behält die IT-Abteilung volle Kontrolle darüber, welche Anwendungen auf den XenApp-Servern ausgeführt werden dürfen. Das Prinzip der "Trusted Ownership" stellt sicher, dass sich nur Anwendungen starten lassen, die von einem vertrauenswürdigen Administrator installiert und autorisiert wurden. Alle anderen Applikationen – wie zum Beispiel potentiell gefährliche Downloads aus dem Internet – werden automatisch auf Kernel-Ebene blockiert. Mit diesem Ansatz schützt Leiner die Server zuverlässig vor unerwünschten Anwendungen und hält die XenApp-Umgebung jederzeit in einem definierten Zustand.

Für Ernst Zechmeister-Machhart ist der Betrieb der Citrix-Infrastruktur ohne AppSense-Technologie daher heute nicht mehr vorstellbar: "Die Umsetzung unserer zentralen IT-Strategie war nur mit den Lösungskomponenten von DesktopNow möglich. AppSense bietet uns für das Performance-, Anwendungs- und Benutzer-Management wichtige Funktionen, die uns den Alltag enorm erleichtern und die am Markt nach wie vor einzigartig sind." (pi)

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