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25.01.2012 :: Printausgabe 01-02/2012 :: Alex Wolschann/pi

ÖBB und Microsoft wollen papierlosen Zugverkehr

Im Zuge eines mehrjährigen Rahmenvertrages wurde eine strategische Partnerschaft zwischen ÖBB und Microsoft Österreich geschlossen.

Die ÖBB setzt zukünftig bei rund 25.000 Arbeitsplätzen auf eine Anwender-Ausstattung der Arbeitsplätze auf Basis von Software aus dem Hause Microsoft. Ein Microsoft Enterprise Architekt identifiziert und entwickelt gemeinsam mit dem ÖBB-Management strategische IT Projekte.

Themen sind hier etwa die Neugestaltung der PC-Arbeitsplätze, die Nutzung von Unified Communication, zentrales Management und Betreuung der Clients. Dadurch soll eine Optimierung der internen IT-Support-Prozesse bei der ÖBB möglich sein. Gemeinsam mit dem neuen Lizenzmanagement, einem Enterprise Architekten und Innovationsprojekten sollen mittelfristig Einsparungen von mehr als acht Millionen Euro angestrebt werden.

NEUE LÖSUNGEN MIT MICROSOFT Gleichzeitig setzt die ÖBB bei der Entwicklung neuer IT-Lösungen auch auf Technologie von Microsoft. Eines der ersten Projekte ist das neue ÖBB-Lokführer-Informationssystem TIM (Triebfahrzeugführer Informations-Managementsystem). Unter dem Schlagwort »papierloser Triebfahrzeugführer« werden zukünftig dem Triebfahrzeugführer nahezu alle erforderlichen Unterlagen in elektronischer Form bereitgestellt. Ein elektronisches Datensystem ersetzt die derzeitigen Unterlagen. Konkret verwendet jeder Lokführer ein Convertible Notebook, auf dem auf Basis von Windows 7 die TIM-Applikation läuft. Diese wurde mit Microsoft .NET programmiert. Außerdem haben die Mitarbeiter Zugriff auf Unternehmens-News, E-Mails und das ÖBB-Intranet. TIM soll die Arbeit und Kommunikation der Lokführer in Zukunft nahezu papierlos und damit in den Augen der ÖBB-Verantwortlichen effizienter, sicherer und schneller gestalten. »Moderne IT und Software-Lösungen sind ein zentraler Erfolgsfaktor für die tägliche Arbeit der ÖBB«, so Franz Seiser, Vorstandsdirektor ÖBB-Holding AG. »Im Rahmen des Konzernprojektes ‚IT-neu‘ haben wir uns Einsparungen von 50 Millionen Euro bis 2016 vorgenommen.« Allein im letzten Jahr konnten Seiser zufolge 20 Millionen Euro eingespart werden.

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