Industrie Informatik gründet Niederlassung in Shanghai Detail - Computerwelt

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19.01.2012 Rudolf Felser

Industrie Informatik gründet Niederlassung in Shanghai

Mit der Gründung eines weiteren Standortes der Industrie Informatik in China soll das nächste Kapitel in der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen werden.

Der MES-Spezialist Industrie Informatik setzt seinen Erfolgskurs fort. Das Geschäftsjahr 2010/2011 war mit 35 Prozent Umsatzsteigerung auf knapp fünf Mio. Euro das beste in der zwanzigjährigen Geschichte des Unternehmens und auch das laufende Fiskaljahr befindet sich nach den ersten sechs Monaten eigenen Angaben zufolge auf Rekordkurs. Der Personalstand ist um 20 Prozent auf fast 60 Mitarbeiter angewachsen.

Neben großen Potenzialen in Europa – der MES-Markt sei im Gegensatz zum ERP-Markt noch kaum ein Verdrängungswettbewerb, so das Unternehmen – ist China der Zielmarkt Nummer eins. Der Schritt in das "Reich der Mitte" war von langer Hand geplant und wurde konsequent aufbereitet. "Goldgräbermentalität führt in Märkten wie China nicht zum Erfolg", so Geschäftsführer Herbert Parnreiter, der über zwei Jahre sein Netzwerk in der Region aufgebaut hat und ein lokales Team aus Europäern, die jetzt in China leben und Chinesen, die nach ihrer Ausbildung in Europa wieder nach China zurück gingen, zusammengestellt hat.

Auch hinsichtlich der Software-Integration waren Vorarbeiten notwendig, denn neben internationalen Lösungen wie SAP dominieren große lokale ERP-Anbieter, die auch viele europäische Produktionsbetriebe mit ihren lokalen Niederlassungen zu ihren Kunden zählen, den Markt.

Der chinesische Markt ist für Industrie Informatik von doppeltem Interesse, wie Parnreiter ausführt: "Zum einen konnten wir bereits neue Kunden in China gewinnen und zum anderen wird es bei Entscheidungen in Europa immer mehr zum Auswahlkriterium, ob der IT-Lieferant das Unternehmen auch in China unterstützen kann. Wir haben diesen Schritt zum genau richtigen Zeitpunkt gesetzt, denn auch dort steigen die Lohnkosten rasant. Auf Effizienz und richtigen Ressourceneinsatz in der Produktion zu achten, ist daher auch in China eine Notwendigkeit. Genau das unterstützen wir mit Softwarelösungen aus den Bereichen Betriebsdaten, Maschinendaten, Feinplanung, Personalzeiterfassung etc. und unserem Know-how."

Größte Umsatztreiber waren zuletzt internationale Konzern-Rollouts sowohl innerhalb Europas als auch international, bei Kunden wie Miba, SCHOTT oder Kirchdorfer Industries unter anderem in Länder wie Schweiz, Frankreich, Ungarn, Türkei, Mexiko, Brasilien und die USA. (pi)

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