Kommission will Online-Handel bis 2015 verdoppeln Detail - Computerwelt

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11.01.2012 Alex Wolschann/apa

Kommission will Online-Handel bis 2015 verdoppeln

Die EU-Kommission will Zahlungen im Internet und per Handy effizienter und sicherer machen, um Online-Käufe anzukurbeln.

Die EU-Kommission will Zahlungen im Internet und per Handy effizienter und sicherer machen, um Online-Käufe anzukurbeln. Bis 2015 will die EU-Kommission den elektronischen Handel verdoppeln. EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier legte am Mittwoch ein Strategiepapier ("Grünbuch") vor, das eine öffentliche Befragung aller betroffenen Interessensgruppen bis 11. April vorsieht.

Barnier sagte, Priorität habe dabei, das Konsumentenvertrauen durch Datenschutz zu stärken und mehr Transparenz in die Gebühren zu bringen. Barnier zeigte sich "enttäuscht" von bisherigen Gesprächen mit Banken über die Gebührentransparenz. Er kündigte für das zweite Halbjahr einen Gesetzesvorschlag der EU-Kommission zu Bankgebühren an. Die EU sei bei Online- und Handy-Zahlungen im Rückstand hinter den USA, Japan und Korea, und müsse dies aufholen, sagte Barnier.

Andere zentrale Fragen seien der Marktzugang, die technische Normung und die Interoperabilität zwischen Dienstleistungsanbietern, erklärte die Kommission. EU-weit befinden sich nach Angaben der EU-Kommission über 700 Millionen Zahlungskarten im Umlauf, der elektronische Handel biete enorme Möglichkeiten und die Anzahl der Smartphones steige rasant.

Barnier verwies darauf, dass 2014 nationale Überweisungen und Lastschriften im europäischen Zahlungsraum (SEPA) vereinheitlicht werden. Internet- und Mobilzahlungen auf europäischer Ebene seien aber trotzdem relativ neue Politikfelder.

Die EU-Kommissarin für Digitale Agenda, Neelie Kroes, verwies darauf, dass Europa beim elektronischen Handel nachhinke. "Sechs Billionen Euro gehen jährlich durch den E-Handel weltweit weg". Dagegen würden in der EU nur 200 Millionen Bürger oder 40 Prozent über das Internet einkaufen. Der digitale Binnenmarkt müsse funktionieren, "denn da gibt es eigentlich keine Grenzen mehr". Derzeit habe der E-Handel lediglich eine Größenordnung von 3,5 Prozent des europäischen Einzelhandels. "Da gibt es noch Wachstumpotenzial", so Kroes. Denn der E-Handel sei "ein Triebwerk des europäische Wachstums". In Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Schweden könnten der elektronische Handel und Online-Dienste bis 2015 mit mehr als 20 Prozent zum Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum beitragen, schätzt die Kommission.

EU-Konsumentenschutzkommissar John Dalli erkl

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