Pecik kann bald Telekom-Aufsichtsräte austauschen Detail - Computerwelt

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05.12.2011 apa/Christof Baumgartner

Pecik kann bald Telekom-Aufsichtsräte austauschen

Der Finanzinvestor Pecik, der sich in den vergangenen Wochen mit 15,1 Prozent bei der Telekom Austria eingekauft hat, kann schon vor dem Erreichen einer Sperrminorität bei dem teilstaatlichen Unternehmen eine Hauptversammlung einberufen und seine Aufsichtsräte einsetzen.

Gerüchten zufolge könnte Ex-Telekom-Chef Boris Nemsic für Pecik in den Aufsichtsrat gehen, schreibt die "Wiener Zeitung". Arbeiterkammer-Direktor Muhm übt unterdessen heftige Kritik an der Staatsholding ÖIAG, die nichts gegen die Übernahme des wichtigsten Infrastrukturunternehmens Österreichs unternehme. "Der Aktienkurs ist im Keller. Was im Moment passiert, ist eine Verschleuderung von Vermögen", wird Muhm in dem Bericht zitiert.

Die Staatsholding ÖIAG gibt sich zum Einstieg des Investors Ronny Pecik bei der teilstaatlichen Telekom Austria weiterhin sehr zugeknöpft. Auf APA-Anfrage hieß es, es gebe keinen Privatisierungsauftrag für die Telekom, "in absehbarer Zeit wird ein solcher von uns auch nicht erwartet", so ÖIAG-Sprecher Bernhard Nagiller. Ob die ÖIAG bereits mit Pecik gesprochen hat oder ob es einen anderweitigen Kontakt gibt, wird nicht beantwortet.

Zur Frage, ob der ÖIAG bekannt ist, wer hinter Pecik steckt, hieß es: "Hier geht es nicht um die Meinung der ÖIAG, sondern um Fakten und Tatsachen. Diese Frage ist daher an Herrn Pecik zu richten." Die ÖIAG verwaltet jene 28 Prozent der Telekom Austria, die dem Staat gehören.

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