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30.11.2011 Michaela Holy

KMU sehen sich als Rückgrat der Wirtschaft

Eine aktuelle Studie bei Klein- und Mittelbetrieben (KMU) belegt: KMU wissen um ihre zentrale Stelle in der europäischen Wirtschaft Bescheid: 91 Prozent der österreichischen KMU betrachten sich selbst als Rückgrat der heimischen Wirtschaft.

Knapp zwei Drittel der Betriebe sieht die Verantwortung für den künftigen Aufschwung – durch mehr Jobs und Innovation - bei sich selbst. Auch wenn die Unternehmen bestätigen, dass die kommenden zwölf bis 18 Monate vermutlich besonders herausfordernd werden könnten, sind 62 Prozent langfristig optimistisch. Mehr als die Hälfte der befragten KMU sehen Informationstechnologie als entscheidend an; 56 Prozent meinen gar, IT wird darüber entscheiden, ob ihr Unternehmen nur über die Runden kommt oder erfolgreich wächst. Die Studie wurde im Herbst 2011 im Auftrag von Microsoft in 19 europäischen Ländern durchgeführt.

„Klein- und Mittelbetriebe wissen zwar, dass die Wirtschaftslage fordernd ist; sie bereiten sich aber schon heute großteils auf den kommenden Aufschwung vor. Die Mehrheit der befragten Unternehmen nimmt damit ihre Verantwortung als Rückgrat und Motor der heimischen Wirtschaft wahr. 33 Prozent wollen im kommenden Jahr sogar zusätzliches Personal einstellen“, erklärt Markus Breyer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Österreich. „63 Prozent der KMU sehen einen ganz klaren Trend hin zu kleineren, flexibleren und innovativen Unternehmen. IT spielt dabei eine besonders wichtige Rolle: Mehr als die Hälfte der heimischen Klein- und Mittelbetriebe verweist beim entscheidendsten Erfolgsfaktor auf die IT.“

Cloud-Computing bringt für viele KMUs mehr Flexibilität für ihren Geschäftsalltag „Gerade Klein- und Mittelbetriebe haben oft mit dem schnellen Wandel in der Informationstechnologie zu kämpfen. Egal ob ein Restaurant mit 15 Mitarbeitern in Graz, oder eine Werkstatt mit zehn Mechanikern in Wels: beide wissen, dass Technologie ihnen bei ihrer Arbeit hilft; gleichzeitig haben sie aber auch entsprechenden Kostendruck und hohe Erwartungen an Sicherheit und Datenschutz. Cloud Computing ist hier sicherlich für viele KMU ein guter Schritt: Mit dem Umzug in die Wolke gewinnen Unternehmen mehr Flexibilität für ihren Geschäftsalltag“, sagt Gerhard Laga (Foto), Leiter E-Center der Wirtschaftskammer Österreich.

Das bestätigt auch die genannte Umfrage bei heimischen KMU: Zwei-Drittel der Unternehmen ist der Begriff Cloud-Computing bereits vertraut; die Mehrheit der Betriebe ist der Meinung, dass Cloud-Computing den Geschäftsalltag verändern wird. Von den Unternehmen, die bereits auf Cloud-Computing-Lösungen setzen, wird das bestätigt: 75 Prozent der befragten österreichischen Unternehmer sehen ihr Geschäft durch Cloud-Computing nun deutlich flexibler. Im Bereich Sicherheit und Datenschutz sehen die Befragten die Verantwortung klar bei der IT-Industrie. 68 Prozent fordern hier, dass die IT-Unternehmen dabei eine aktive Rolle für mehr Sicherheit übernehmen sollen.

„Der Trend zur Cloud ist deutlich zu spüren - die geringen Kosten, die mit einer höheren Flexibilität einhergehen sprechen eine deutliche Sprache, sagt Martin Reitbauer-Ortner. Als Gründer des Interessenverbandes EuroCloud Austria setzt er sich für mehr Akzeptanz von Cloud-Computing ein und treibt dabei z.B. die Vergabe von Gütesiegeln für verbesserte Datensicherheit voran.

38% der Unternehmen geben zudem an, dass ihr Unternehmen durch die Cloud-Lösung noch innovativer geworden ist. „Menschen, die Boote und das Wasser lieben, lieben und brauchen auch einen hohen Grad an Freiheit. Unsere von der Mii frisch gebauten Cloud-Lösungen geben uns Freiheit, um uns auf unser Kernbusiness zu fokussieren - das Bauen von hochqualitativen Booten“, bestätigt Michael Frauscher, Eigentümer und Gesellschafter der Frauscher Bootswerft.

Frauscher setzt wie zahlreiche andere österreichische KMU auf Cloud-Lösungen von Microsoft. Unternehmen wie zum Beispiel die Kügele Profile, MBS-Training, Hpiconsult, tech2b, Reisinger & Reisinger, aber auch die öffentliche Verwaltung (zum Beispiel die Fachabteilung 18B der Landesregierung Steiermark) nutzen bereits erfolgreich das Microsoft Cloud-Angebot.

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