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29.11.2011 apa/Rudolf Felser

Kapsch Trafficcom mit guter Auftragslage

Bei Kapsch Trafficcom stehen derzeit zwei große Projekte in der Pipeline: Einerseits die Entscheidung über ein Mautsystem in Russland und andererseits die Ausschreibung für eine Lkw-Maut in Slowenien.

In Russland werde man nächste Woche ein letztes bindendes Angebot abgeben, die Vergabeentscheidung sollte dann im Dezember fallen. Für Slowenien sei ebenfalls im Dezember der letzte Abgabetermin für ein erstes Angebot. Hier sollte die Entscheidung im Februar fallen, sagte Unternehmenssprecher Marcus Handl am Montag in New York am Rande einer Investorenkonferenz. Beide Aufträge hätten laut Ausschreibung ein Volumen von jeweils rund 200 Mio. Euro, in Summe also 400 Mio. Euro. Mit diesem Volumen stünden die Projekte unter den fünf bis sechs größten Aufträgen.

Nach dem 53 Mio. Euro schweren Zukauf in den USA im vorigen Jahr sehe man sich jetzt um kleinere Ziele um. Derzeit gebe es auch gute Chancen für organisches Wachstum. Die makroökonomische Situation und wie Mautbetreiber davon profitieren könnten, sei derzeit in allen Gesprächen ein Thema: "Die Staaten brauchen Geld, das ist unserem Geschäft nicht abträglich, das wissen unsere Investoren", so Handl.

Im Gegensatz zu den meisten anderen österreichischen Teilnehmern an der von Erste Group und Wiener Börse organisierten Roadshow in New York stieß Kapsch Trafficcom laut Handl bei den US-Investoren auf großes Interesse. Handl erklärt sich dies damit, dass das Unternehmen nach der Übernahme des Marktführers in den USA bereits "überall gegenwärtig" ist. Nicht zuletzt stamme auch der größte Investor – neben der Kapsch AG -– mit Capital Research aus den USA. Dieser halte rund fünf Prozent, die Kapsch AG die Mehrheit von 64,2 Prozent.

Auch von den restlichen Anteilen sei die Hälfte "gut geparkt". Nicht zuletzt deswegen dürfte der Handelsumsatz seit August dramatisch gesunken sein. Oft seien nur 1.000 Stück am Tag gehandelt worden, so Handl. Nach der Kapitalerhöhung im Juli um 800.000 Aktien sieht er kurz- und mittelfristig keinen weiteren Kapitalbedarf mehr. Neues Kapital müsste außerdem erst genehmigt werden. (apa)

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