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12.10.2011 apa/Christof Baumgartner

Kosovo: Privatisierung von PTK droht zu scheitern

Das laufende Privatisierungsverfahren für das kosovarische Telekommunikationsunternehmen PTK dürfte scheitern. Laut kosovarischen Medienberichten wird in der zur Deutschen Telekom gehörenden T-Hrvatski Telekom derzeit erwogen, sich aus dem Privatisierungsverfahren völlig zurückzuziehen.

Die Telekom Austria und die T-Hrvatski Telekom haben im Juni die Vorausscheidung im Privatisierungsverfahren gewonnen. Sollten sich die Kroaten zurückziehen, würde nur die Telekom Austria im Rennen bleiben. Um das Verfahren weiter führen zu können, müssen sich entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen allerdings mindestens zwei Unternehmen um die PTK bewerben. Die Situation wird derzeit von der Regierungskommission analysiert, teilte am Montag das Wirtschaftsministerium in einer Aussendung mit, ohne jedoch den Rückzug von T-Hrvatski Telekom auch direkt zu bestätigen.

Zum Verkauf steht ein 75-prozentiger PTK-Anteil. Die Finanzmittel - Prishtina hofft auf bis zu 600 Mio. Euro - sollen ins Budget für das kommende Jahr fließen und für Infrastrukturprojekte, allem voran den Autobahnbau, verwendet werden. PTK ist das erfolgreichste Unternehmen des Kosovo. Die Firma hat 100.000 feste Telefonanschlüsse und etwa eine Million Handy-Nutzer, berichtete am Dienstag die Tageszeitung "Zeri" online.

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