Österreich wird als IT-Standort attraktiver Detail - Computerwelt

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05.10.2011 Christof Baumgartner/pi

Österreich wird als IT-Standort attraktiver

Österreich wird als IT-Standort attraktiver

Österreich konnte als IT-Standort im weltweiten Ranking aufholen und hat sich vom 22. auf den 17. Platz verbessert. Das geht aus einer Studie der Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag der Business Software Alliance (BSA) hervor. Der »IT Industry Competitiveness Index« misst die weltweiten Länder nach ihrer Attraktivität für IT-Unternehmen. Die Weltspitze wird von den USA, Finnland und Singapur gebildet. »Österreich hat sich wegen seiner Fortschritte bei Forschung und Entwicklung in der diesjährigen Studie stark verbessern können. In den kommenden Jahren hat die Politik nun die Möglichkeit, diesen Trend weiter zu verstärken und auszunutzen, indem sie einerseits fördernd eingreift, etwa was Ausbildung, Forschung oder Rechtsschutz angeht, andererseits aber keine Technologien oder Geschäftsmodelle anderen vorzieht. Der globale Vergleich zeigt, dass sich der Aufwand lohnt«, sagt Georg Herrnleben, Senior Director bei der BSA. Verglichen werden eigens erhobene Daten sowie Daten der OECD, des IWF, der EU und aus anderen unabhängigen Quellen für 66 Länder bezüglich ihrer Attraktivität für die IT-Branche. Bewertet werden in dem Index in seiner vierten Auflage wirtschaftliches Umfeld, IT-Infrastruktur, IT-Arbeitsmarkt, Forschung und Entwicklung, Rechtssicherheit sowie die öffentliche Unterstützung der IT-Branche. Die größten Fortschritte habe in diesem Jahr Malaysia aufgrund eines Booms bei Forschung und Entwicklung gemacht, das um elf Plätze auf Rang 31 aufrückte. Indien hätten ebenfalls starke Forschung und Entwicklung sowie ein dynamischer IT-Arbeitsmarkt zu einer Verbesserung um zehn Ränge auf Platz 34 verholfen. »Es wird deutlich, dass Investitionen in technologische Innovation langfristig größte Gewinne erbringen. Doch es ist auch klar, dass kein Land ein Monopol über die IT besitzt. Es gibt eine erprobte Strategie für den Erfolg, die jedermann anwenden kann. Wir bewegen uns hin zu einer Welt mit vielen IT-Zentren«, sagt BSA President und CEO Robert Holleyman, und weiter: »Es ist jetzt wichtiger denn je, dass Regierungen die IT-Branche langfristig fördern. Wenn sie nicht zurückfallen wollen, reicht es nicht, von einem Jahr aufs nächste zu planen.«

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