Markt für Unterhaltungselektronik gedämpft Detail - Computerwelt

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12.09.2011 Michaela Holy/apa

Markt für Unterhaltungselektronik gedämpft

Der österreichische Konsumgüter-Elektronikmarkt ist in der ersten Jahreshälfte 2011 aus statistischen Gründen, aber auch wegen der fortgesetzten Preisrückgänge geschrumpft, so der Fachverband der Elektro- und Eletronikindustrie (FEEI).

Der Umsatz der Elektroklein- und Hausgeräte ist um zwei Prozent gestiegen, jener von Consumer-electronics um neun Prozent gefallen. Hintergrund des Rückgangs in der Unterhaltungselektronik ist die Fußball-WM im Sommer des vergangenen Jahres, die damals einen Verkaufsboom gebracht hatte, sagte Branchensprecher Christian Blumberger in einer Pressekonferenz. Die Umsätze von Flachbildschirmen seien um sieben Prozent gefallen. Der Absatz sei zwar nicht besonders stark zurückgegangen, die Preise sinken aber weiter. Ein Fernseher mit 46 Zoll Bildschirmdiagonale kostet derzeit um 26 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bei Sat-Receivern sind die Verkäufe im ersten Halbjahr sogar um 16 Prozent zurückgegangen.

Der Trend zu immer größeren Bildschirmen sei ungebrochen, meinte Blumberger: "Je größer, desto besser. Ich frage mich, ob nicht irgendwann einmal die Wohnzimmer vergrößert werden müssen." Für die nächsten Monate glaubt die Branche an eine starke Nachfrage und einen "heißen Herbst". Eine etwas bessere Entwicklung vermeldeten Produzenten und Händler von Haushaltsgeräten. Die Umsätze bei Geschirrspülern, Kühlschränken wuchsen moderat, jene von Waschmaschinen gingen ebenso zurück.

Die teilweise spektakulären Effizienzgewinne der vergangenen Jahre seien zum Stillstand gekommen. Bei der technischen Entwicklung sei "das Ende der Fahnenstange absehbar", sagte Josef Vanicek vom Forum Hausgeräte. "Ein moderner Geschirrspüler braucht sieben Liter Wasser. In zehn Jahren wird der moderne Geschirrspüler vielleicht sechs Liter brauchen. Mehr wird nicht gehen, weil sonst das Geschirr nicht sauber wird."

Statt auf noch mehr Energieeffizienz setze die neue Generation von Haushaltsgeräten auf das "Smart Grid"; sagte Vanicek. Derlei "intelligente" Waschmaschinen, Geschirrspüler und Wäschetrockner schalten sich dann ein, wenn der Strom am billigsten ist.

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