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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


24.08.2011 Christof Baumgartner/apa

28 Milliarden Minuten

2010 haben die Österreicher 28 Milliarden Minuten telefoniert, davon gut 22 Milliarden mit dem Handy.

Das entspricht einem Plus von vier Prozent, Die Festnetznutzung ging um 25 Prozent auf sechs Milliarden Minuten zurück. Weiterhin beliebt ist hierzulande das Verschicken von SMS. 6,4 Milliarden Textnachrichten (plus zwölf Prozent) wurden vergangenes Jahr verschickt. Das geht aus dem Kommunikationsbericht 2010 der Telekom-Regulierungsbehörde (RTR) und der Telekom-Control-Kommission (TKK) hervor. Doch trotz des anhaltenden Mobilfunkbooms gingen die Umsätze der Netzbetreiber zurück. Grund dafür sind laut RTR in erster Linie geringere Umsätze bei den Zusammenschaltungsentgelten, also den Summen, die ein Betreiber dem anderen Betreiber zahlen muss, wenn er ein eigenes Telefonat in dessen Netz übergibt. Die Umsätze aus dem Retailgeschäft (Verbindungsentgelte, Datendienste, Grundentgelte, Freischaltungsentgelte) werden für 2010 mit 2,56 Milliarden Euro nach 2,61 Milliarden Euro im Jahr 2009 angegeben. Dabei machten die Umsätze aus dem Bereich Datendienste inkl. SMS und MMS mit etwa 756 Millionen Euro bereits fast 30 Prozent der gesamten Endkundenumsätze am Mobilfunkmarkt aus. Fast die Hälfte der österreichischen Bevölkerung ab 14 Jahren – das sind 3,5 Millionen Personen – hat 2010 täglich das Internet genutzt. Dabei konnte das mobile Breitband konnte eine Zuwachsrate von rund 30 Prozent verzeichnen. Erstmals seit Jahren stieg auch die Zahl der Festnetzanschlüsse minimal an. Marktführer im Mobilfunkbereich blieb auch im Jahr 2010 mit einem Marktanteil von etwa 42 Prozent A1. T-Mobile erreichte einen Marktanteil von etwas mehr als 30 Prozent, für Orange wird ein Marktanteil von rund 19 Prozent, für »3« (Hutchison) einer von rund acht Prozent ausgewiesen. Sollte es zu einer Fusion von T-Mobile und Orange kommen, wie im Markt spekuliert wird, wäre es mit der Marktführerschaft des ehemaligen Monopolisten Telekom Austria und jetzigen A1 allerdings vorbei.

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