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22.08.2011 Alex Wolschann/apa

SAP bekräftigt Ziele trotz Börsenturbulenzen

Die Talfahrt an den Aktienbörsen wirkt sich bisher nicht auf das Geschäft des deutschen Softwarekonzerns SAP aus.

Die Talfahrt an den Aktienbörsen wirkt sich bisher nicht auf das Geschäft des deutschen Softwarekonzerns SAP aus. "Was ich im Radio höre, passt so gar nicht zusammen mit unseren realen Erfahrungen", sagte SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe laut Vorabbericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Draußen bei unseren Kunden sieht es nach wie vor gut aus. Es ist viel Schwung in den Unternehmen."

Die Auftragsbücher seien voll, von einer Krise sei nichts zu spüren. Snabe geht daher nach eigenen Worten nicht davon aus, dass der Aufschwung vorbei ist. Einen Grund, die Gewinnprognose infrage zu stellen oder gar zu senken, sehe er nicht: "Wir werden weiter wachsen. Wir wollen am oberen Ende unserer Jahresprognose landen, darauf deuten alle Zahlen hin", sagte er. Der Weltmarktführer bei Firmen-Software strebt für 2011 ein um Währungseffekte bereinigtes Betriebsergebnis von 4,45 bis 4,65 Mrd. Euro an, nach 4,01 Mrd. 2010.

Die Angst vor einem weltweiten Wirtschaftsabschwung angesichts der hohen Verschuldung vieler Staaten sorgt seit Tagen für Turbulenzen an den Finanzmärkten. Der Dax hatte am Freitag 2,2 Prozent tiefer bei 5.480 Zählern geschlossen. Zeitweise rutschte der deutsche Leitindex bis zu 4,6 Prozent auf 5345,36 Punkte ab, dem tiefsten Stand seit November 2009. Der August entwickelt sich für den Dax zu einem der schwärzesten Monate seiner Geschichte. Seit Anfang August büßte der Aktienindex gut 23 Prozent ein. Das ist der zweitschlechteste Monatsverlauf und der bisher schlechteste August seit Einführung des Börsenbarometers 1988.

Nach Einschätzung von Firmenchef Jim Hagemann Snabe sollte man von der Übernahme des Handyherstellers Motorola durch Google profitieren. "Für uns ist das gut. Wir unterstützen alle mobilen Plattformen, Android von Google ist für uns sehr wichtig", sagte er der österreichischen Tageszeitung "Kurier" vom Montag. Der Manager sieht trotz der jüngsten Marktturbulenzen keine unmittelbare Bedrohung für SAP. "Wir sehen nach wie vor einen großen Bedarf an Software. Es ist wichtig, dass die Politik uns dabei hilft, eine gewisse Stabilität zu haben. Vor allem die Stabilität des Euro wäre wichtig. Ein zu starker Euro würde uns schaden, weil unsere Mitbewerber vor allem US-Unternehmen sind", sagte er.

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