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10.08.2011 apa/Rudolf Felser

S&T Austria baute ein Drittel der Leute ab

Der angeschlagene börsenotierte IT-Dienstleister S&T schrumpft. In den letzten Monaten ist bei S&T Austria hart der Rotstift angesetzt worden.

Von Oktober 2010 bis heute seien von damals mehr als 300 Mitarbeitern 110 Leute abgebaut und 8 Mio. Euro Kosten eingespart worden, erklärte das Unternehmen in Wien am Mittwoch. Aktuell beschäftigt die Gesellschaft im Inland in Wien, Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg rund 200 Leute. Es sei kein weiterer Jobabbau geplant, hieß es heute zur APA bei S&T Austria. S&T-Austria-Geschäftsführer und Sanierungsverantwortlicher Eduard Bugelnig berichtete, dass die Restrukturierung greife. Die Ergebnisse seien mittlerweile besser als im Sanierungsplan festgehalten. S&T Austria erwarte, früher zur Profitabilität zurück zu kehren als geplant. Bugelnig peilt nach heutiger Aussendung nun für das zweite Halbjahr 2011 ein ausgeglichenes bzw. positives operatives Ergebnis an.

Ergebniszahlen für das erste Halbjahr nannte die Österreich-Gesellschaft auch auf Anfrage nicht. Der Aussendung zufolge liegt man "hinsichtlich EBIT 35 Prozent über Plan". Das operative EBIT war im Halbjahr 2011 noch negativ, nach Firmenangaben aber deutlich besser als im ersten Halbjahr 2010. Im Juni und im Juli 2011 sei man operativ positiv gewesen. Für das erste Halbjahr 2011 meldete S&T Austria einen Umsatz von 31,4 (erstes Halbjahr 2010: 40,7) Mio. Euro.

Die S&T Gruppe hat sich einer tiefgreifenden Restrukturierung unterziehen müssen, die man bis Ende des Jahres abgeschlossen haben will. Mit den Banken wurde im Frühjahr ein Finanzierungspaket vereinbart, das unter anderem die Erstreckung der 2011 fälligen Anleihe auf zunächst 1. April 2012 vorsah. Wesentliche Verlustbringer wurden entweder geschlossen (Deutschland und Schweiz), redimensioniert (Japan) oder einer Sanierung zugeführt (Österreich). Der Verkauf von Tochtergesellschaften in der Ukraine und Moldawien wurde abgeschlossen. (apa)

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